Eis nicht mehr betreten: Feuerwehr Neusiedl übt Rettung auf See

Tauwetter

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren lag der Neusiedler See heuer ungewöhnlich lange unter einer dicken Eisdecke. Fast einen Monat lang bot die gefrorene Fläche Möglichkeiten für Spaziergänge, Eissegeln, Eislaufen und Eissurfen. Nun hat das Tauwetter eingesetzt, die Eisdecke ist nicht mehr überall tragfähig und sollte nicht mehr betreten werden.

Die Neusiedler Feuerwehr nutzte die letzte Möglichkeit für eine Übung einer Eisrettung am Neusiedler See. Durch das Tauwetter wird die Eisdecke stündlich dünner.

Die Neusiedler Feuerwehr nutzte die letzte Möglichkeit für eine Übung einer Eisrettung am Neusiedler See. Durch das Tauwetter wird die Eisdecke stündlich dünner.

© FF Neusiedl am See

Am gestrigen Dienstag nutzte die Feuerwehr Neusiedl am See die vorhandene Eisdecke noch für eine Rettungsübung im Kanal hinter dem örtlichen Bootshaus. Feuerwehrtaucher Rudi Rommer demonstrierte, wie eine im Eis eingebrochene Person sicher gerettet werden kann und gab Einblicke in verschiedenste Techniken.

Zur Verwendung kamen dabei Steckleiterteile, Spineboard, Schleifkorbtrage, Rettungsleinen und Fünfpunktgurte. Trockentauchanzüge ermöglichten den Feuerwehrleuten einen sicheren Aufenthalt im eiskalten Wasser. Um die Übung „so gemütlich wie nur möglich zu gestalten“, hieß es auf der Facebook-Seite der Feuerwehr mit einem Augenzwinkern.

Die Kombination aus Technik und Ausrüstung vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnahes Wissen für den Ernstfall. „Vielen Dank an Rudi Rommer und alle interessierten Mitglieder für die Gestaltung und Teilnahme an dieser wichtigen Übung“, betonte die Feuerwehr. Solche Trainings vermitteln Erfahrung, die im Notfall Leben retten kann.

Der offene Übungsbereich wurde nach Übungsende mit Absperrband gesichert.