Tempelritter aus Punitz auf humanitärer Mission

Templerorden

Der Tempelritterorden von Jerusalem Österreich (OSMTH) mit Sitz in Punitz hielt seinen Herbstkonvent auf Burg Lockenhaus ab. Generalgroßprior Manfred J. Augustin konnte dazu auch Abordnungen aus Deutschland, Ungarn und Rumänien begrüßen.

Der Herbstkonvent wurde auf Burg Lockenhaus ausgetragen.

Der Herbstkonvent wurde auf Burg Lockenhaus ausgetragen.

© zvg

Der Orden mit Sitz in Punitz zählt seit Jahrzehnten zu den stillen, aber konstanten Helfern in Osteuropa. Auch heuer wurden Hilfstransporte nach Rumänien, Ungarn und in die Slowakei organisiert – mit Spitalbetten, medizinischen Geräten, Hilfsmitteln für Kinder mit Behinderung, Kleidung, Medikamenten und Spielsachen. Unterstützt wurden zudem die Behinderten-Wohngemeinschaft in Graz und die Mittelschule Fürstenfeld.

Soziale Projekte im Fokus

Der Orden engagiert sich seit 32 Jahren für soziale Projekte. Beim internationalen Kapitel in Augsburg präsentierte Augustin auf Einladung des Großmeisters einen Bericht über die österreichische Hilfsarbeit. Die Initiative soll andere Länder zum Nachahmen anregen.

Manfred J. Augustin wurde für seine Verdienste in die Ordensregierung berufen. Der Komtur Franz J. Wögerbauer, Organisator zahlreicher Hilfslieferungen, wurde als Großbannerträger in den Vorstand aufgenommen. Damit sind erstmals zwei Vertreter des burgenländischen Großpriorats im internationalen Kapitel vertreten – ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für jahrzehntelanges Engagement.