Burgenlands beste Tischlerlehrlinge stellten ihr Können unter Beweis

Tischlerei Ecker

Am 20. Juni fand in Graz mit dem Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler der wichtigste Wettbewerb für junge Tischlertalente Österreichs statt. Drei der vier burgenländischen Vertreter absolvieren ihre Lehre in der Tischlerei Ecker in Raiding.

Sandro Stransky (3.Lehrjahr), Jonas Möderl (4. Lehrjahr), Florian Matkovits (1. Lehrjahr) von der  Tischlerei Ecker und Fabio Filipich (2. Lehrjahr)– Filipich Anton.

Sandro Stransky (3.Lehrjahr), Jonas Möderl (4. Lehrjahr), Florian Matkovits (1. Lehrjahr) von der Tischlerei Ecker und Fabio Filipich (2. Lehrjahr)– Filipich Anton.

© Susanne Petz

Insgesamt 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in den Landesbewerben qualifiziert hatten, traten gegeneinander an und kämpften um die begehrten Podiumsplätze. Bewertet wurden Maßgenauigkeit, Oberflächenqualität, plangetreue Umsetzung sowie das sichere Erkennen verschiedener Holzarten.

Mit jedem Lehrjahr steigen Schwierigkeitsgrad, Umfang und Präzision der auszuführenden Arbeiten. Der Bundeslehrlingswettbewerb gilt seit Jahren als wichtiger Gradmesser für die Qualität der Ausbildung im Tischlerhandwerk.

Bemerkenswert, nicht nur aus burgenländischer Sicht: Drei der vier Teilnehmer absolvieren ihre Lehre bei der Tischlerei Ecker in Raiding. Zwei von ihnen hatten sich als Sieger des Landesbewerbes für das Bundesfinale qualifiziert, ein weiterer Teilnehmer rückte als Zweitplatzierter nach. Tischlermeister Hannes Ecker war beim Bundesbewerb zudem erneut als Preisrichter im Einsatz.

Unterstützt wurden die jungen Tischler von Landesinnungsmeister Christoph Grünwald sowie einem rund 40-köpfigen Betreuer- und Fan-Team. Beim Bundesbewerb trafen ausschließlich die Besten ihres jeweiligen Bundeslandes aufeinander – ein Wettkampf auf höchstem Niveau, dem sich die burgenländischen Burschen mit großem Einsatz stellten.

Für einen Stockerlplatz hat es diesmal nicht gereicht. Die Erfahrungen und Eindrücke aus dem Wettbewerb sowie der Vergleich mit den besten Nachwuchskräften Österreichs werden die jungen Tischler jedoch ihr Leben lang begleiten.