Trotz Sieg: Fidas sind noch nicht durch

Volleyball

Jennersdorfs Sportlicher Leiter Manfred Forjan: „Es ist fix, dass der 3:0-Sieg gegen Villach nicht für direkten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga reicht. Wir müssen nun bis zum 16. April warten.“

Gekonnter Block gegen die Villacherinnen: Die Jennersdorferinnen Eva Mayer (l.) und Julia Granitz zeigten am Samstag ihr Können.

Gekonnter Block gegen die Villacherinnen: Die Jennersdorferinnen Eva Mayer (l.) und Julia Granitz zeigten am Samstag ihr Können.

© Daniel Fenz

Die Frauen von Headcoach Attila Bodzer empfingen im letzten Spiel der Saison die Eagles aus Villach im gut gefüllten Turnsaal des BORG Jennersdorf. Die Südburgenländerinnen waren top motiviert, um vor heimischem Publikum wieder einmal drei Punkte zu holen.

Die ersten beiden Sätze verliefen relativ ausgeglichen, wobei sich Jennersdorf doch verdient durchsetzte. Danach spielten sich die Gäste einen kleinen Vorsprung heraus, aber dank starker Serviceleistung und mit viel Willenskraft machten die Jennersdorferinnen einen 17:22-Rückstand noch wett und gewannen mit einer „Acht-Punkte-Serie“ 25:22. Durchatmen war so bei den Fidas-Damen angesagt, die aber weiter bangen müssen. Dieser Sieg gibt sicher Selbstvertrauen, aber das Saisonziel bleibt weiter in Schwebe. Der direkte Klassenerhalt kann nur noch mit der Hilfe anderer Teams geschafft werden, sonst würden etwaige Relegationsspiele auf dem Fidas-Plan stehen. „Wir stehen derzeit auf Platz drei. Dieser würde für den Klassenerhalt reichen. Brückl oder Wolfsberg können uns aber noch überholen. Sollten wir dabei einen Platz nach hinten rutschen, müssen wir leider doch noch in die Relegation“, erklärte der Sportliche Leiter der Fidas und der burgenländische Volleyball-Verbandspräsident Manfred Forjan dazu.