Charlize Mörz glänzt mit persönlicher Bestleistung vor der EM
TURNSPORT
Beim Vier-Nationen-Länderkampf in Wien präsentierte sich Burgenlands Turn-Aushängeschild Charlize Mörz in starker Form. Die 20-Jährige stellte eine neue Mehrkampf-Bestleistung auf und verpasste das Podest nur knapp.
© Simone Ferraro
Österreichs Turnerinnen haben beim Vier-Nationen-Länderkampf in der Sportarena Wien den dritten Platz belegt. Hinter der Schweiz und Tschechien sammelte das ÖFT-Team insgesamt 148,350 Punkte und unterstrich damit, dass die Formkurve wenige Wochen vor der Europameisterschaft nach oben zeigt.
Für das Highlight aus burgenländischer Sicht sorgte Charlize Mörz. Die 20-Jährige erreichte im Mehrkampf 50,150 Punkte und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf. In der Einzelwertung fehlte als Vierte nur wenig auf einen Platz am Podest. „Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Und auch als Team haben wir uns heute schon gut präsentiert. Bis zur EM Mitte August gilt es noch an Feinheiten zu arbeiten, aber ich blicke mit großer Zuversicht nach Zagreb“, zeigte sich Mörz zufrieden.
Auch die österreichische Mehrkampfmeisterin Leni Bohle wusste mit Rang sechs und 49,050 Punkten zu überzeugen. Den Sieg sicherte sich erwartungsgemäß die Schweizer WM-Mehrkampffinalistin Lena Bickel mit 53,150 Punkten.
Österreichs Cheftrainerin Lara Van Dyck zeigte sich trotz des dritten Platzes optimistisch. Ihrer Einschätzung nach wäre sogar Rang zwei möglich gewesen.„Mit ein bisschen Glück wäre auch der zweite Platz möglich gewesen. Rosa Schwaninger ist normalerweise unsere verlässlichste Turnerin, ausgerechnet sie hatte heute am Schwebebalken zwei Abstürze. Aber das wird ihr bei der EM in Zagreb im August sicher nicht nochmals passieren“, sagte Van Dyck.
Ein besonderes Lob gab es für Charlize Mörz und Leni Bohle: „Mehrkampfmeisterin Leni Bohle und Charlize Mörz haben sich sehr gut präsentiert. Bis zur EM werden wir noch ein paar schwierigere Elemente einbauen, aber wir sind auf einem guten Weg. Nächste Woche werden wir dann auch das EM-Team nominieren.“ Für Mörz ist die persönliche Bestleistung ein starkes Signal im Hinblick auf die Europameisterschaft Mitte August in Zagreb