Diese Souvenirs können teuer werden
Urlaubsmitbringsel
Viele Urlauberinnen und Urlauber bringen gerne Erinnerungen aus dem Ausland mit nach Hause. Doch nicht alles, was am Strand oder im Urlaubsort gefunden oder gekauft wird, darf auch ausgeführt werden. Der ÖAMTC informiert über verbotene Souvenirs und mögliche Folgen.
Für manche Souvenirs müssen Sie womöglich tief in die Tasche greifen.
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Besonders bei natürlichen Mitbringseln ist Vorsicht geboten. Geschützte Tier- und Pflanzenarten unterliegen dem internationalen Artenschutzabkommen CITES. Wer daraus hergestellte Produkte nach Österreich einführt, kann sich strafbar machen. Im schlimmsten Fall drohen Geldstrafen von bis zu 80.000 Euro oder eine Freiheitsstrafe.
Auch scheinbar harmlose Urlaubserinnerungen wie Muscheln, Sand oder Steine können problematisch sein. In Kroatien dürfen bestimmte geschützte Muschelarten nicht ausgeführt werden. In Italien ist die Mitnahme von Sand und Muscheln verboten, auf Sardinien können dafür Strafen von bis zu 3.000 Euro verhängt werden.
In Griechenland dürfen archäologische Gegenstände nicht ohne Genehmigung ausgeführt werden. Das gilt auch für selbst gesammelte Steine bei historischen Stätten.
Vorsicht bei Naturprodukten
Auch Frankreich schützt seine Strände, Küsten und Naturräume. Dort können für die Mitnahme geschützter Pflanzen oder Naturmaterialien besonders hohe Strafen drohen. In Spanien dürfen unter anderem Muscheln, Vulkansteine und Fossilien nicht einfach ausgeführt werden. Auf Fuerteventura wird etwa besonders darauf geachtet, dass die beliebten Algenfossilien des sogenannten „Popcorn-Strands“ nicht mitgenommen werden.
„Reisende sollten sich bereits vorab informieren, welche Mitbringsel zu Problemen an der Grenze führen können“, rät ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Redel.

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Auch Alltagsprodukte können verboten sein
Nicht nur Souvenirs können bei der Einreise für Probleme sorgen. Je nach Reiseland gelten unterschiedliche Vorschriften. So sind E-Zigaretten etwa in Australien und Vietnam verboten. Auch CBD-Produkte können in vielen Ländern illegal sein.
In Singapur gilt ein strenges Kaugummiverbot. Sonnencremes mit bestimmten UV-Filtern dürfen unter anderem auf Hawaii, einigen Karibikinseln und in Australien nicht eingeführt werden. Überraschungseier, die in Österreich seit vielen Jahren beliebt sind, sind in den USA verboten.
Der ÖAMTC empfiehlt, sich vor Reiseantritt über die geltenden Bestimmungen des jeweiligen Landes zu informieren.