Güssinger Verein hilft Straßen-Kindern in Syrien

Verein der Menschlichkeit

Das nächste Projekt der „Karawane der Menschlichkeit“ steht vor der Tür und diesmal geht die Reise nach Syrien, um ein Zentrum für ehemalige Straßenkinder, ein Krankenhaus und ein Camp für Binnenvertriebene zu unterstützen. Der Verein ist wieder auf Spenden angewiesen. Die Vorarbeiten laufen.

Das jüngste Projekt führt den Verein zurück nach Syrien.

Das jüngste Projekt führt den Verein zurück nach Syrien.

© KDM, Jens Krauss

Jahre andauernder Krieg in Syrien hat aus der Region Rojava im Nordosten des Landes eine äußerst krisengeschüttelte Region gemacht: Unter diesen katastrophalen Umständen leiden vor allem die Kinder. Die „Karawane der Menschlichkeit“ wird daher im April nach Rojava reisen, um ein Zentrum für ehemalige Straßenkinder, ein Krankenhaus und ein Camp für Binnenvertriebene zu unterstützen.

Geld- und Sachspenden dringend benötigt

Der Verein ist wie bei jedem anderen Projekt auf Geld- und Sachspenden angewiesen. „Aufgrund der äußerst strengen Zollbestimmungen können wir dieses Mal leider keine Kleiderspenden mitnehmen“, sagt Vereinsgründer Pascal Violo. „Aber es würde uns sehr freuen, wenn Sie etwas zu den Hilfsgütern beitragen oder unser Hilfsprojekt mit Ihrer Geldspende unterstützen, damit wir den Kindern in Syrien bestmöglichst helfen können. Wenn möglichst viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, kann Großes bewirkt und die Not gelindert werden. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Menschlichkeit“, sagt Violo.

Als die Karawane im April 2023 ein großes Hilfsprojekt im kurdischen Teil des Irak durchgeführt hat, wurde rasch klar, dass die Situation im kurdischen Teil von Syrien (Rojava) noch dramatischer als im Irak ist, weil dort noch viel weniger internationale Hilfe ankommt. „In den letzten Monaten haben wir daher viel Arbeit investiert um Kontakte vor Ort aufzubauen. Über die lokale NGO Wadi konnten wir Kontakt zu einem Projekt für Straßenkinder herstellen und die Wiener Ärztin Yasmin Randall, die bereits seit 3 Jahren intensiv vor Ort hilft (auch in Zusammenarbeit mit dem Wiener AKH) hat uns Kontakte zu einem Krankenhaus vermittelt“, erklärt Pascal Violo. „In beiden Fällen haben wir gehört, dass die Kinder vor Ort einerseits aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln nur rudimentäre medizinische Hilfe erhalten und außerdem kaum Kontakt zu Kultur haben“. Und deshalb möchte die Karawane versuchen, das Straßenkinder-Projekt und das Krankenhaus finanziell zu unterstützen, damit die Arbeit fortgesetzt und auch verbessert werden kann. Andererseits wird die Karawane mit Clowns und Musikern versuchen, den Kindern ein paar Momente der unbeschwerten Freunde zu ermöglichen. ,„Die Kurdinnen und Kurden sind das größte landlose Volk der Erde. Wann kommt endlich die Zeit, wo sie in Frieden leben können?“, fragt sich Pascal Violo.

Jede einzelne Spende hilft, den vom Krieg betroffenen Kindern in Syrien Hoffnung zu geben. Die Sach- und Geldspenden werden von unserem Hilfsteam direkt vor Ort verteilt.

Spendenkonto: Karawane der Menschlichkeit, Raiffeisenbank Güssing-Jennersdorf, IBAN: AT14 3302 7000 0002 3408, BIC: RLBBAT2E027