Hand in Hand zu noch mehr Effizienz und Qualität bei Rettungseinsätzen

Vereinbarung

In einer neuen Vereinbarung zwischen dem Land Burgenland, den Rettungsdiensten und den Krankenanstalten wurden einheitliche Standards für eine noch effizientere und reibungslosere Patientenübergabe vom Rettungsdienst an die Kliniken festgelegt.

Thomas Wallner, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes Burgenland, Stefan Kriwanek, ärztlicher Leiter der Gesundheit Burgenland, Samariterbund-Burgenland-Geschäftsführer Gerald Fitz, Tanja König, Landesgeschäftsführerin des Roten Kreuzes Burgenland, Robert Maurer, Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder Eisenstadt GmbH, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, nach der Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung zur Patientenübergabe.

Thomas Wallner, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes Burgenland, Stefan Kriwanek, ärztlicher Leiter der Gesundheit Burgenland, Samariterbund-Burgenland-Geschäftsführer Gerald Fitz, Tanja König, Landesgeschäftsführerin des Roten Kreuzes Burgenland, Robert Maurer, Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder Eisenstadt GmbH, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, nach der Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung zur Patientenübergabe.

© Landesmedienservice Burgenland

Konkret wird damit geregelt, bei welchen Krankheitsbildern Patientinnen und Patienten in ein Standardkrankenhaus – also nach Kittsee, Oberpullendorf oder Güssing – transportiert werden können und wann ein Transport in ein Schwerpunktkrankenhaus - Eisenstadt oder Oberwart - erforderlich ist. Weiters wird die Übergabe der Patientin oder des Patienten bei Ankunft im Krankenhaus genau definiert und mittels Übergabecheckliste für Rettungsdienst und Krankenhauspersonal einfacher und nachvollziehbarer gestaltet. Durch die trägerübergreifende Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch zwischen Land, Krankenhausträgern und Rettungsdiensten soll höchste Qualität in der Patientenversorgung und -übergabe gewährleistet werden.

„In einer Zeit, in der die Anforderungen an das Rettungswesen immer größer werden, ist es entscheidend, dass wir Abläufe optimieren und klare Verantwortlichkeiten schaffen. Die Menschen im Burgenland können sich darauf verlassen, dass im Notfall nicht nur die Rettungsdienste schnell zur Stelle sind, sondern dass auch der Übergang in die Krankenhäuser reibungslos und ohne Verzögerungen erfolgt“, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im Zuge der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung durch das Land Burgenland, das Rote Kreuz, den Samariterbund, die ÖAMTC Flugrettung, die Gesundheit Burgenland und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. „Im Burgenland arbeiten alle Partner Hand in Hand, um die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung bestmöglich zu garantieren. Jeder Patient soll schnell und zielgerichtet die bestmögliche Versorgung erhalten“, so Doskozil weiter.

Im Jahr 2024 gab es im Burgenland fast 127.000 Einsätze – rund 12.000 mehr als noch 2023. Damit wurde fast jeder zweite Burgenländer mit einem Einsatzmittel der Rettungsorganisationen transportiert – sei es mit einem Rettungs- oder Notarztwagen oder mit einem Notarzthubschrauber. Durch eine klar definierte Zusammenarbeit aller Player kann eine schnelle, koordinierte Patientenversorgung gewährleistet werden, es können die Ressourcen der Krankenhäuser, aber auch der Rettungsdienste optimal genutzt und Verzögerungen bei den Abläufen verhindert werden. Damit trägt die Vereinbarung wesentlich zur Effizienz, Sicherheit und Qualität des Rettungs- und Gesundheitssystems im Burgenland bei.