Verfolgertreffen: Ein irres Top-Spiel!

1. Klasse Süd

Bis zur 89. Minute führte der SC Loipersdorf beim Schlager in St. Martin noch mit 4:1, dann kam eine wahnsinnige Schlussphase, die dem ASV noch ein Remis ermöglichte. Danach wurde laut Obmann Edwin Janosch „mehr gefeiert als nach einem Sieg“.

Kaltenbrunner Hoffnungsschimmer. Der SVDK mit seinem Kapitän Jürgen Hütter (r.) spielte gegen gute Goberlinger (l., Thomas Kappel) vor allem in der zweiten Halbzeit passabel und holte so beim späteren 1:1-Remis auch einen Punkt. Dieser lässt auch die Tabelle wieder besser aussehen.

Kaltenbrunner Hoffnungsschimmer. Der SVDK mit seinem Kapitän Jürgen Hütter (r.) spielte gegen gute Goberlinger (l., Thomas Kappel) vor allem in der zweiten Halbzeit passabel und holte so beim späteren 1:1-Remis auch einen Punkt. Dieser lässt auch die Tabelle wieder besser aussehen.

© Bauer, Bauer

SANKT MARTIN - LOIPERSDORF 4:4. Wahnsinn in St. Martin! Dort lieferte der SC Loipersdorf im Verfolgertreffen über 89 Minuten eine super Leistung ab, und führte nicht unverdient mit 4:1, um die Heimreise doch nur mit einem Punkt anzutreten. Ein Freistoß von Thiago brachte die Hausherren kurz vor Ende der regulären Spielzeit heran, dann nahm das Geschehen eine unglaubliche Eigendynamik an. Der heimische Spielertrainer Zvonimir Panic verkürzte auf 3:4 und Stürmer Luka Vhrunc Pfeifer traf in Minute 93 zum Ausgleich. „Unser Coach spielte nach der Pause auf Risiko und das zahlte sich aus“, sagte St. Martin-Obmann Edwin Janosch und erklärte weiter: „Mit dem 2:4 verloren sie die Nerven und wir kamen zu einem immens wichtigen Punkt.“ Augenzwinkernder Nachsatz: „Die Burschen feierten dann mehr als nach einem Sieg.“ Verständlich – wie auch der Ärger und die Enttäuschung auf Gäste-Seite. Sektionsleiter Roland Szander: „Natürlich sollte das nach einer 4:1-Führung nicht mehr passieren. Die Enttäuschung war danach riesig.“ Auch in Hinblick auf den 2. Liga-Aufstieg. Szander: „Da war der Ausgleich doppelt bitter.“

STATISTIK:

ASV PIZZERIA PALERMO SANKT MARTIN - SC LOIPERSDORF-KITZLADEN 4:4 (0:3).-

Torfolge: 0:1 (10.) Sandor, 0:2 (16., Elfmeter) Lovric, 0:3 (30.) Benedek, 1:3 (62.) Lendl, 1:4 (83.) Sandor, 2:4 (89.) Thiago, 3:4 (91.) Panic, 4:4 (93.) Vhrunc Pfeifer.

Reserve: 3:1 (Schulter 2, Brückler; Smodics).

SR: Gören (St. M.: gut/L: gut).- St. Martin, 200.

St. Martin: Bozek; Bruchmann (59. Dominik Windisch), Panic, Prem, Holzmann; Eckhardt, David Mayer; Gmeindl-Neubauer, Lendl, Jaksic (71. Thiago); Vhrunc Pfeifer.

Loipersdorf: Freitag; Darko, Hornung, Glatz, Neubauer; Prenner, Skrbin(87. Feitl); Schiller, Lovric, Sandor; Benedek(79. Penthor).

BUCHSCHACHEN - WIESFLECK 2:3.Nach einem bis dato sehr guten Frühjahr musste der SC Buchschachen gegen Wiesfleck eine doch ärgerliche Niederlage einstecken. So resümierte zumindest Toni Dorner, der im Vorjahr mit dem SCW noch den Aufstieg schaffte und nun beim „Nachbarn“ arbeitet. Seine Elf „verschlief“ laut ihm die Anfangsphase, um dann nach 0:2-Rückstand kurzzeitig auszugleichen. Quasi postwendend traf Doppel-Torschütze Stefan Hettlinger aber zum Gäste-Sieg. Dorner: „Für mich wäre ein Remis verdient gewesen. Ich ärgere mich auch heute noch.“ Bei den Gästen meinte Chefcoach Rene Mahlknecht: „Nach dem 2:2 dachte ich mir, dass es haarig werden könnte. Zum Glück machten wir schnell das 3:2.“

SC BUCHSCHACHEN - SC WIESFLECK 2:3 (1:2).-

Torfolge: 0:1 (15.) Angyan, 0:2 (17.) Hettlinger, 1:2 (39.) Mitterwachauer, 2:2 (73., Elfmeter) Rusz, 2:3 (74.) Hettlinger.

Rote Karte: Trainer Rene Mahlknecht (43., Unsportlichkeit).

Reserve: 3:8 (Islamovic 3; Zingl 2, Mikolaschek 2, Fabian Nemejc, Wenzl, Niklas Lehner).

SR: Thiel (B: sehr gut/W: gut).- Buchschachen, 200.

Buchschachen: Goger; Taferner, Mitterwachauer, Dorner, Neziri; Jurcic, Flamur Kacanolli; Mersits(60. Rusz), Kurtz,Demokrat Kacanolli; Marolt.

Wiesfleck: Lukschander; Platzer, Siman, Ungerböck; Ferk(86. Zingl), Pinoza; Kasza, Sascha Kirnbauer, Zupancic(48. Lipp); Hettlinger, Angyan(67. Mikolaschek).

OBERDORF - WELGERSDORF 0:0. Keinen Sieger brachte das Kellerduell zwischen dem ASKÖ Oberdorf und dem SV Welgersdorf hervor. Durch den Punktgewinn halten die Oberdorfer die Abstiegszone auf Distanz, der SVW ist weiter Letzter. In Oberdorf boten sich den gut 120 Zuschauern zwei unterschiedliche Spielhälften. In den ersten 45 Minuten dominierten die Heimischen klar und hatten auch gute Möglichkeiten. „Wir haben uns für die beste Halbzeit des Jahres nicht belohnt“, meinte Oberdorfs Sektionsleiter Wolfgang Halper. Nach Seitenwechsel übernahm dann der SVW das Kommando, doch die Oberdorfer Abwehr um Luka Novoselec hielt dem Druck stand „Das Remis war verdient. Mit dem Punkt bleiben wir weiter dran“, sagte Welgersdorfs Pressesprecher Dietmar Kaiser.

STATISTIK:

ASK OBERDORF - SV WELGERSDORF 0:0.-

Reserve: 7:0 (Matthias Wagner 3, Daniel Halper, Fassl, Pallanich, Pelzmann).

SR: Cvrljak (O: sehr gut/W: gut).- Oberdorf, 120.

Oberdorf: Wagner, Patrick Oswald, Michael Halper, Novoselec, Kralj; Tuider (90. Nikolaus Halper); Lackner (60. Holpfer), Masic, Stefan Halper, Drzic (64. Florian Halper); Bradric.

Welgersdorf: Toth; Levonyak(60. Bayani), Sütö, Schoditsch, Müllner; Kamper, Kosik, Urbauer, Lödör; Antol, Bacsi(73. Eichler).

GEMEINDE TOBAJ - ZUBERBACH 1:1. Der SV Zuberbach luchst dem nächsten „Großen“ einen Punkt ab. Nachdem man bereits vor zwei Wochen Aufstiegsanwärter Unterschützen besiegte, landete die Elf von Trainer Mario Tuba den nächsten Achtungserfolg. Beim Leader von der Gemeinde Tobaj holte der SVZ einen Zähler. „Vier Punkte aus den Auswärtsspielen in Unterschützen und Tobaj sind top“, sagte Zuberbachs Funktionär Klaus Brandstätter und fügte an: „Das X geht sicher in Ordnung. Wir hatten ihre Offensive sehr gut im Griff.“ Die Gäste machten dem Liga-Krösus das Leben sehr schwer, gerieten nach guter Anfangsphase aber in Rückstand und egalisierten erst nach Seitenwechsel. „Es war von uns kein gutes Spiel. Mit mehr Nachdruck wäre aber mehr drin gewesen. So ist es leider nur ein Punkt, der auch verdient ist. Es heißt jetzt Mund abputzen und weitermachen“, so Tobajs-Kapitän Lukas Spirk.

ASV „Z+H WEBER“ GEMEINDE TOBAJ - SV „DIE ALLEE “ ZUBERBACH 1:1 (1:0).-

Torfolge:1:0 (39.) Jautz-Lackner, 1:1 (65.) Varga.

Reserve: 4:7 (Ifkovits, Csekits, Globosits, Drobny; Puggler 2, Alexander Gossy 2, Kwetina, Baranyai, Tomashevskyi).

SR: Fatih Tekeli (GT: gut/Z: gut).- Dt. Tschantschendorf, 100.

Gemeinde Tobaj: Weber, Leitner, Horvat, Oswald, Haasz (81. Rosenecker); Roth, Lukavecki; Jautz-Lackner, Dragovic, Herceg; Spirk.

Zuberbach:Molnar; Czibor, Leitold, Gyuracz(62. Farkas); Tuba, Szalay; Kuroli(92. Kwetina), Czene, Horvath(82. Gager), Schimmer; Varga.

DEUTSCH KALTENBRUNN - GOBERLING 1:1.Nach schwacher Vorstellung vor der Pause konnte der SV Deutsch Kaltenbrunn nach guter zweiter Halbzeit noch einen verdienten Punkt holen. „Vor der Pause hat man gesehen, dass uns das Selbstvertrauen fehlt und wir konnten nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte SVDK-Kapitän Jürgen Hütter und fügte an: „Die zweite Halbzeit war eine riesige Steigerung. Darauf können wir sicher aufbauen.“ Da traf Kevin Baumgartner kurz nach Wiederanpfiff zum Ausgleich und remisierte so die Gäste-Führung von Thomas Kappel. Nicht unzufrieden war Goberling-Trainer Alexander Kern: „Die erste Halbzeit war unsere beste im bisherigen Frühjahr, leider nur mit zu wenig Toren, da hätten wir die Partie entscheiden müssen. Nach der Pause riss dann etwas unser Faden.“

STATISTIK:

SV ERDBAU BERGER DEUTSCH KALTENBRUNN - ASK SKODA SIMON GOBERLING 1:1 (0:1).-

Torfolge:0:1 (24.) Kappel, 1:1 (48.) Baumgartner.

Reserve: 1:2 (Marcel Steiner; Sascha Schranz 2).

SR: Yüksel Akar (K: schwach/G: schwach).- Dt. Kaltenbrunn, 100.

Dt. Kaltenbrunn: Orban; Majczan (46. Potzmann), Jens Koch (46. Komoroczi), Berger (82. Stranzl), Töltl; Hütter; Pal, Haas (79. Zieserl), Kollar (46. Baumgartner); Schlener, Preiner.

Goberling: Szakaly; Gashi, Jelic, Polster, Neudecker; Matija Benko; König(46. Engelmayer), Moser(86. Glatz), Ceka,Josip Benko; Kappel.

NEUHAUS - KEMETEN 5:2.Seinen ersten Sieg im Frühjahr 2023 durfte der USV Neuhaus am vergangenen Samstag feiern. Dabei war die Elf von Sebastjan Vogrincic schon in den letzten Wochen nahe dran, gegen Kemeten sollte es nun klappen. „Das war sehr wichtig für den gesamten Verein“, freute sich der Sportliche Leiter Stephan Knapp und ergänzte: „Die Entscheidung war unsere schnelle Antwort auf das zwischenzeitliche 2:2. Die abermalige Führung war die Entscheidung.“ Die Hausherren führten nach 50 Minuten mit 2:0, ehe Stjepan Kokot (54., 56.) für Kemeten ausglich. Der starke Christian Fischer erzielte fast im Gegenzug das 3:2 und stellten die Weichen auf Heimsieg. Kemetens Obmann-Stellvertreter Gerald Halper dazu: „Drei Tore bekamen wir wie eine Schüler-Mannschaft. Das war schon stümperhaft und darf in dieser Form auch nicht passieren.“

STATISTIK:

USV RAIKA NEUHAUS AM KLAUSENBACH - SC „H+P“ KEMETEN 5:2 (1:0).- Torfolge: 1:0 (4.) Sorko, 2:0 (50.) Fischer, 2:1 (54.) Kokot, 2:2 (56.) Kokot, 3:2 (58.) Fischer, 4:2 (84.) Stefan Zieger, 5:2 (88.) Sorko.

Reserve: Nichtantreten Kemeten.

SR:Kuzat (N: durchschnitt/K: gut).- Neuhaus, 150.

Neuhaus:Rosker; Jakob Meitz, Törnar, Koller, Unger; Kantor; Christian Wolf (82. Stefan Zieger), Stocker, Sorko, Rene Zieger (60. Alexander Fischer); Christian Fischer(60. Huber).

Kemeten: Friedel; Horvatits, Vrbanic, Kiss, Erkinger; Stampfel; Pausackerl, Roberto Kizlin; Mayer; Sandro Kizlin, Kokot.

SANKT MICHAEL - UNTERSCHÜTZEN 1:3. Nach einer Niederlage gegen Zuberbach und einem Remis in Loipersdorf kehrte der SKU in St. Michael auf die Siegerstraße zurück. Der 3:1-Erfolg war auch aufgrund der Remis der Aufstiegs-Konkurrenz wichtig. Bereits in Minute sieben brachte Niklas Geschray die Gäste in Führung und noch vor der Pause legte Marco Helmig das 2:0 nach – die Quasi-Vorentscheidung. SKU-Trainer Christoph Kuh meinte: „Was wir uns vorgenommen haben, konnten wir auch umsetzen. Speziell in der ersten Halbzeit war es von uns ein gutes Spiel.“ In St. Michael läuft es 2023 hingegen weiter nicht wirklich rund. Sektionsleiter Thomas Radakovits weiß: „Wir sind in einem Formtief und müssen da schnell wieder raus.“

STATISTIK:

SV SANKT MICHAEL - SK UNTERSCHÜTZEN 1:3 (0:2).- Torfolge: 0:1 (7.) Geschray, 0:2 (32.) Helmig, 1:2 (63., Elfmeter) Hanzic, 1:3 (71.) Vittman.

Reserve:0:3 (Manuel Grabenhofer, Loppitsch, Ritter).

SR: Dinleyici (St. M.: durchschnitt/U: durchschnitt).- St. Michael, 200.

St. Michael:Kavac; Dittrich, Grandits, Penthor, Weber; Ernst (68. Laky), Turniski, Kotnik, Nebuauer (46. Brünner); Hanzic, Vincelj.

Unterschützen: Wagner; Kalcsics, Nemeth, Geschray(86. Eberhardt), Ulreich; Bogovic(81. Toth), Gerencser, Helmig(72. Kaippel), Crnov; Jonas Grabenhofer, Vittman(86. Stubits).

Verfolgertreffen: Ein irres Top-Spiel!

© BVZ, BVZ