Mehr BAST, weniger Linienbus – neue Fahrpläne für das Südburgenland

Verkehrsbetriebe

Ab 1. Juli 2025 ändern sich die Fahrpläne im Mittel- und Südburgenland deutlich. Grund ist die laufende Auswertung der Fahrgastzahlen und Mobilitätsströme. „Unser Ziel ist ein zukunftsfähiges, bedarfsgerechtes Angebot, das sich an der tatsächlichen Nachfrage orientiert“, heißt es von den Verkehrsbetrieben Burgenland.

 Ziel ist eine zukunftsfähige, bedarfsgerechte Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrsangebots unter besonderer Berücksichtigung von Nachfrage, Effizienz und regionalen Gegebenheiten.

Ziel ist eine zukunftsfähige, bedarfsgerechte Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrsangebots unter besonderer Berücksichtigung von Nachfrage, Effizienz und regionalen Gegebenheiten.

© VBB

Die überregionalen B-Linien bleiben bestehen und werden sogar verstärkt. Gleichzeitig wird das Anrufsammeltaxi BAST im ländlichen Raum deutlich ausgebaut. Im Gegenzug werden Linienbus-Angebote in großflächigen Gemeinden mit wenig Fahrgästen reduziert.

Im Südburgenland startet außerdem ein Testbetrieb für die neue BAST-App – zunächst mit einer festen Testgruppe.

Ausblick auf September 2025

Ab September verkehren die Linienbusse wieder in nahezu gewohntem Umfang. Gleichzeitig sind weitere Anpassungen im Bereich des Schülerverkehrs vorgesehen. Erste Ergebnisse aus dem Forschungsvorhabens NaMoKi, bei dem das Mobilitätsverhalten von Kindern und Jugendlichen im Mittel- und Südburgenland erhoben wird, fließen schrittweise in die Angebotsplanung während des Schuljahres ein. Ziel des Projekts ist, selbstbestimmte und nachhaltige Mobilität bereits in jungen Jahren zu ermöglichen.

Alle Fahrgäste sollten sich rechtzeitig vor dem 1. Juli über aktuelle Verbindungen informieren – etwa auf www.verkehrsbetriebe-burgenland.at oder via VOR AnachB-App.