Vinaria Weinguide: Deutschkreutzer Duo an Blaufränkischland-Spitze
Fünf Kronen für beide
Albert Gesellmann und Silvia Heinrich bilden das vinophile Spitzenduo im Weinbaugebiet Mittelburgenland (Blaufränkischland). Beide wurden von Vinaria mit der höchstmöglichen Betriebsbewertung von 5 Kronen ausgezeichnet.
Spitzen-Duo. Albert Gesellmann und Silvia Heinrich sind laut dem aktuellen Vinaria Weinguide die Spitzen-Winzer des Blaufränkischlandes.
© Herbert Lehmann/Simone Kantz
Das Mittelburgenland ist bedingt durch die Weinbaugemeinden Deutschkreutz, Horitschon, Lutzmannsburg, Neckenmarkt und Raiding auch unter dem Namen Blaufränkischland bekannt. Die Rebfläche ist hier zu mehr als zwei Drittel mit Rotweinreben bestockt, wobei sich die Anteile immer weiter zugunsten des Rotweines verschieben. Allen Sorten voran steht der Blaufränkisch.
„Die Lagen an den sanften Ausläufern des Ödenburger Gebirges profitieren von lehmigen bis sandigen, mitunter schottrigen Böden. Zum Teil gibt es auch sehr schwere Lehmböden, die gerade in heißen und trockenen Jahren ihre Vorteile ausspielen. Auch in klimatischer Hinsicht ist das Gebiet begünstigt. So wird es im Norden vom Ödenburger Gebirge, im Westen von der Buckligen Welt und im Süden vom Günser Bergland gegen negative Wettereinflüsse abgeschirmt, während die freie Öffnung gegen Osten hin bewirkt, dass sich die warmen pannonischen Klimaeinflüsse ungehindert ausbreiten können“, heißt es seitens Vinaria.
Im Mittelburgenland dominiert die klassische Rotweinsorte Blaufränkisch mit großem Abstand vor allen anderen. Doch auch St. Laurent, Blauburgunder, Cabernet, Merlot und Syrah werden ausgepflanzt. Die Rotweine der Premium-Kategorie sind allerdings oft Cuvées aus mehreren Rebsorten. Insgesamt 2.036 Hektar beträgt die Weinanbaufläche im Mittelburgenland.
Mit dem Jahrgang 2005 wurde die Herkunftsbezeichnung „DAC Mittelburgenland“ eingeführt. Diese steht für fruchtbetonte, würzige Weine aus Blaufränkisch, die im traditionellen großen Holzfass und/oder im Stahltank ausgebaut werden und zwischen 13 und 13,5 Prozent Alkohol enthalten. Beim aktuellen Ranking der besten Winzer aus dem Blaufränkischland im Vinaria Weinguide wurden Albert Gesellmann und Silvia Heinrich, beide aus Deutschkreutz, mit der Höchstnote von 5 Kronen für ihre Betriebe ausgezeichnet. Mit 4 Kronen folgen ihnen ebenso aus Deutschkreutz die Weingüter Gager, Hans Igler, K + K Kirnbauer und Strehn. Über 4 Kronen freuen sich auch die Weingüter Heribert Bayer In Signo Leonis und Lang aus Neckenmarkt sowie das Rotweingut Iby und das Weingut Kerschbaum aus Horitschon.
5-Kronen Winzer:
Weingut Familie Gesellmann (Deutschkreutz)
Weingut Silvia Heinrich (Deutschkreutz)
4-Kronen Winzer:
Kellerei Heribert Bayer In Signo Leonis (Neckenmarkt)
Weingut Gager (Deutschkreutz)
Iby Rotweingut (Horitschon)
Weingut Hans Igler (Deutschkreutz)
Weingut Kerschbaum (Horitschon)
Weingut K+K Kirnbauer (Deutschkreutz)
Rotweine Lang (Neckenmarkt)
Weingut Strehn (Deutschkreutz)
3-Kronen Winzer:
Weingut Ernst (Deutschkreutz)
Wein-Gut Iby-Lehrner (Horitschon)
Weingut Josef Igler (Deutschkreutz)
Weingut Pfneisl (Deutschkreutz)
Weingut Josef und Maria
Reumann (Deutschkreutz)
Weingut Josef Tesch (Neckenmarkt)