Landtag unplugged: Statt Politik gab's Musik für den guten Zweck
Volksgruppen-Schwerpunkt
Mit dem Quartett Idemo und der modernen Interpretation burgenländischer Klassiker ist die heurige „Unplugged“-Reihe im Landtag gestartet. Präsidentin Astrid Eisenkopf und ihr Team sammeln bei den Kultur-Abenden im Hohen Haus auch Spenden für die Krebshilfe.
Konzert im Sitzungssaal: Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf (2.v.r.) mit der Gruppe Idemo - v.l.: Magdalena Pfaffender, Julia Prötsch, Philipp Zach und Nikola Zeichmann.
© Büro Landtagspräsidentin
„Gehen wir!“ - so übersetzt man Idemo, und mit einem „Gemma's an!“ hat die Gruppe vor Kurzem die Richtung vorgegeben: Landtag unplugged gibt in der diesjährigen Auflage Burgenlands Volksgruppen eine Bühne. Mit dem jungen Quartett Idemo wurde der Bogen schon gekonnt gespannt, traditionelle heimische Klänge, Burgenlandkroatisch und Dialekt im einzigartigen Mix. Das Publikum war angetan in den Sitzreihen, wo üblicherweise politische Debatten an der Tagesordnung stehen.
Mit „Landtag unplugged“ hat Astrid Eisenkopf von Beginn an das Haus ein Stück weiter geöffnet. Kunst und Kultur im Sitzungssaal des Landhauses, für den guten Zweck und mit Botschaft: „Eine Plattform für kulturelle Vielfalt, Identität und Begegnung“, wie die Landtagspräsidentin sagt.
Weitere Unplugged-Abende sind schon in Planung, Neuigkeiten zum nächsten Termin gibt's demnächst auch auf bgld-landtag.at. Und die Veranstaltungen kommen, wie erwähnt, auch heuer wieder dem guten Zweck zu: Mit den Spenden im Rahmen der Events wird wieder die Arbeit der Krebshilfe Burgenland unterstützt.