Fidas Jennersdorf wollen in der 2. Bundesliga diesmal weniger Stress
Volleyball
Das Frauenteam startet am Samstag in Villach in die neue Saison der 2. Bundesliga. Die soll nach hinten weniger stressig werden. Angestrebt wird der vorzeitige Klassenerhalt, ganz ohne Relegation.
Gemma! Coach Attila Bodzer und seine Mannschaft starten am Samstag in die neue Saison der 2. Bundesliga.
© Manfred Forjan
Auswärts bei den Volley Eagles Villach geht's für die Fidas Volleys Jennersdorf los. Am Samstag, um 18.30 Uhr, erfolgt Spiel eins des 2. Bundesliga-Grunddurchgangs 24/25. „Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem es auf die Tagesverfassung ankommen wird“, will Manfred Forjan, der Sportliche Leiter, noch keine Detailprognose abgeben. Wie das eben so im Vorfeld einer neuen Punktejagd ist, müsse man erst die Startphase abwarten. Am 12. und 13. Oktober (Samstag, 19 Uhr/Sonntag, 15 Uhr) folgt dann das Heimspiel-Doppel gegen die Wildcats Klagenfurt 2 und die Wörther-See Löwen.
Rein vom Gefühl her zeigte sich Forjan aber zuversichtlich. Das Team hat mit Langzeit-Coach Attila Bodzer eine gute Vorbereitung absolviert und auch personell ist die Einsermannschaft gut aufgestellt. Zu verkraften haben die Jennersdorferinnen lediglich den Abgang von Top-Spielerin Marlies Deutsch, die ihre 2. Bundesliga-Karriere beenden musste, dem Verein aber als Trainerin im Nachwuchs erhalten bleibt. „Es freut uns enorm, dass sie im Verein bleibt. Rein sportlich ist es aber natürlich sehr schade, dass es bei ihr nicht mehr geht, sie war absolut top und zudem auch unser Motivationsmonster.“
Ohne Relegation zum Klassenerhalt
Insgesamt ist der Kader dennoch breiter aufgestellt. Kathrin Kahr hat nach ihrer Babypause in der Vorsaison zwar bereits gespielt, nun aber auch die Vorbereitung komplett mitgemacht – sie steht also wieder voll zur Verfügung. Nina Willgruber ist nach einem einjährigen USA-Aufenthalt wieder dabei – und auch Hauptaufbauspielerin Jeannine Lang steht wieder im Kader. Sie wird aus beruflichen Gründen aber tendenziell nur aushelfen können. Forjan: „Wir hoffen, mit diesem Kader vorzeitig den Klassenerhalt zu schaffen.“ Den Stress der Vorsaison, als es in die (letztlich erfolgreiche) Relegation ging, wolle man dieses Mal vermeiden. „Dann hätten wir ein ruhigeres Frühjahr für die weitere Aufbauarbeit.“