Forjan: „Ein Satz reichte uns“

Volleyball

Jennersdorfs Volleyballerinnen sicherten sich mit einem klaren 3:1-Erfolg in Weiz den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.

Feierten den Klassenerhalt: Headcoach Attila Bodzer mit den Damen der Fidas Volleys Jennersdorf.

Feierten den Klassenerhalt: Headcoach Attila Bodzer mit den Damen der Fidas Volleys Jennersdorf.

© Manfred Forjan

Das Frauenteam der Fidas Volleys Jennersdorf spielt seit der Saison 2016/17 in der 2. Bundesliga und bleibt auch weiterhin dort. Auch wenn man diesmal zum Ende noch in die Relegation musste, war die Devise des Vereines klar: Der Klassenerhalt wurde als Ziel ohne Wenn und Aber ausgegeben.

Nach dem Auftaktsieg im ersten Spiel des Dreier-Turniers stimmte das Gefühl für die Jennersdorferinnen auch im letzten Spiel am Mittwoch auswärts in Weiz. Da zeigte sich rasch, dass die Südburgenländerinnen über mehr Qualität verfügen würden. „Ein Satz reichte uns, danach war relativ klar, dass wir auch in der Saison 2024/25 wieder in der 2. Bundesliga spielen“, erklärte der Sportliche Leiter und zugleich Präsident des Burgenländischen Volleyballverbandes, Manfred Forjan.

Letztlich sollte es ein klarer 3:1-Erfolg (25:10, 25:21, 18:25, 25:17) werden. Im zweiten Satz wurde auch den jungen Spielerinnen die Möglichkeit gegeben, Bundesligaluft zu schnuppern, insgesamt waren 13 Spielerinnen dabei.

Danach waren wieder die Routiniers an der Reihe, die den Sieg am Ende trotz Satzverlust in Durchgang drei doch trocken nach Hause spielen.

Headcoach Attila Bodzer, der in Jennersdorf bleibt, wird mit den Spielerinnen noch Kraft- und Technikeinheiten absolvieren. Danach startet bereits die Beachsaison. „Im Sommer werden bei uns die Bundesbewerbe ÖM U19 und U21 ausgetragen. Im Mai kommt die Volleyballakademie Niederösterreich zu uns auf Trainingslager, der Sportpark mit vier Beachvolleyballplätzen wird offiziell am 8. Juni eröffnet. Es gibt viele Möglichkeiten im Sommer, vor allem den Nachwuchs nach Jennersdorf zu lotsen.“

Von der Halle auf den Sand

Für Manfred Forjan gibt es auf organisatorischer Seite bis zum Winter keine Pause. „Die Anlage steht, bevor die Eröffnung folgt, gibt es für mich noch viele Kleinigkeiten zu erledigen.“ Ebenso plant man, dass die Jennersdorfer Spielerinnen in die Beachbewerbe einsteigen. Im Kader selbst wird es für die nächste Saison nur minimale Veränderungen geben. „Vielleicht hört eine Spielerin auf und dafür wird jemand geholt.“ Mehr wollte Forjan zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht verraten.