Aus alt mach jung: Ehemaliges Gemeindeamt wird zur Krippe umgebaut

Vorhaben 2026

Bei der Gemeinderatssitzung wurde das Budget für 2026 einstimmig beschlossen. 420.000 Euro sind für die Errichtung der Kinderkrippe veranschlagt.

Nach der Errichtung des neuen Gemeindezentrums wurden die früheren Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung frei. Nun sollen diese für die Erweiterung des Kindergartens adaptiert werden.

Nach der Errichtung des neuen Gemeindezentrums wurden die früheren Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung frei. Nun sollen diese für die Erweiterung des Kindergartens adaptiert werden.

© Michaela Grabner

Das ehemalige Gemeindeamt, das ans Kindergarten-Schul-Gebäude angrenzt, wird zu diesem Zweck umgebaut werden. Die ehemaligen Büroräumlichkeiten im Erdgeschoss werden zu einer Kinderkrippe, weiters sollen auch ein Schlafraum, Sanitärräume und eine neue Küche mit anschließendem Speisesaal entstehen, wo auch die Kinder der Nachmittagsbetreuung essen werden. Im Gegenzug wird einer der beiden bestehenden Kindergarten-Gruppenräume zu einem Raum für die Nachmittagsbetreuung der Volksschule umgestaltet werden. Mit dem Umbau soll im Frühjahr begonnen werden, so dass die Krippe dann im September bereits in Betriebs gehen kann.

Weitere Vorhaben sind die Kontrolle der Kanalschächte und ein neues Gemeindefahrzeug, wobei noch in der Sitzung beschlossen wurde einen Mercedes Sprinter auf drei Jahre zu leasen.

Drei Gebühren wurden erhöht

Insgesamt weist der Voranschlag ein Nettoergebnis (Saldo 0) von -135.500 Euro und ein Ergebnis aus der voranschlagswirksamen Gebarung (Saldo 5) von -188.800 Euro auf. „Wie viele andere Gemeinden müssen auch wir Anpassungen bei den Abgaben machen, um kostendeckend zu werden“, berichtete Bürgermeister Thomas Hauser im Gemeinderat.

Einstimmmig wurde die Anhebung der Hundeabgabe von bisher 25 auf nun 35 Euro netto im Jahr pro Hund beschlossen. Bei Nutzhunden bleibt der Tarif 14,50 Euro netto pro Jahr. Die Kanalbenützungsgebühr wurde mit 1,35 Euro pro Quadratmeter Berechnungsfläche (bislang 1,30 Euro pro Quadratmeter) festgelegt. Was dies bedeutet, rechnete Bürgermeister Hauser an seinem eigenen Beispiel vor. Bei einer Berechnungsfläche von 455,5 Quadrameter muss er künftig 25,05 Euro pro Jahr mehr bezahlen. Länger disuktiert wurde dann über die neue Gebühr für die Benützung der Abfallsammelstelle, wobei man Vor- und Nachteile verschiedener Verrechnungsmodelle (Verursacherprinzip versus Pauschalbetrag) erörterte. Schlussendlich entschied man sich doch einstimmig dafür, es mit einem jährlichen Fixbetrag von 18 Euro pro Person (ab 18 Jahren, Stichtag: 1. Februar) zu versuchen.

Beschlossen wurden auch die Subventionen für 2025. Insgesamt wurden 5.500 Euro an die Vereine ausgeschüttet.