Neue Autos für Feuerwehren Pilgersdorf und Bubendorf
Vorhaben 2026
Einstimmig hat der Gemeinderat das Budget, Subventionen für neue Feuerwehrfahrzeuge und die Kürzung der Gemeindebeiträge an die Vereine beschlossen.
© Feuerwehr
DIe Feuerwehr Pilgersdorf bekommt ein neues Einsatzfahrzeug, das über die Bundesbeschaffungsgesellschaft angekauft wird. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 160.509 Euro. Weitere 13.000 Euro an Kosten fallen für die Beladung wie Stromerzeuger, Schmutzwasserpumpe und Schläuche an. Außerdem wird die Feuerwehr die Küche im Feuerwehrhaus verkleinern, um mehr Platz für das neue Auto zu haben. Der Großteil der Kosten wird durch Förderungen und Eigenmittel der Feuerwehr abgedeckt. Der Gemeinderat beschloss eine Subvention in der Höhe von 10.000 Euro.
Einen Zuschuss von 5.000 Euro erhält die Feuerwehr Bubendorf. Diese möchte ein gebrauchtes Fahrzeug aus Oberösterreich mit einem Kilometerstand von 65.000 km ankaufen als Ersatz für ein über 40 Jahre altes Fahrzeug. Dieses soll unter anderem für den Transport der Feuerwehrjugendmitglieder - aktuell gibt es elf - genutzt werden. Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 19.800 Euro, weitere rund 4.000 Euro werden für die Ausstattung investiert.
Beide Vorhaben sind auch im Voranschlag für das Jahr 2026 abgebildet, der ebenfalls einstimmig beschlossen wurde. Dieser weist ein Nettoergebnis (Saldo 0) von -456.400 und einen Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung (Saldo 5) von -304.400 Euro aus, welches durch den Kassastand gedeckt ist. „Der Spielraum für die Gemeinden ist de facto Null. Wenn der finanzielle Background fehlt, kann man nichts gestalten. Ich bin Bürgermeister geworden, weil ich etwas weiterbringen möchte in der Gemeinde, aber so wie es jetzt ist, ist das schwierig. Wenn man nix mehr machen oder umsetzen kann, ist es von der Motivation her enden wolllend.“, meinte Bürgermeister Ewald Bürger
Die Gebühren wurden ein bisschen angehoben, Kanalbenützung und Wasserbezugsgebühr etwa um den Index gesteigert, die HUndeabgabe von 18 auf 25 Euro und auch bei Friedhofs- und Leichenhallengebühren gab es Anpassungen.
Die Gemeindebeiträge für die Vereine wurden um 50 Prozent gekürzt. „Viele Gemeinden im Bezirk haben die Gemeindebeiträge für die Vereine komplett auf Null gestellt. Mir ist es wichtig, dass man den Vereinen einen Anerkennungsbeitrag gibt, denn sie halten das gesellschaftliche Leben aufrecht“, betont Bürgermeister Ewald Bürger. Das Gemeindebudget wurde durch diese Maßnahme um 11.050 Euro entlastet. Eine Einsparung um 38.271 Euro pro Jahr erzielte man durch die Laufzeitverlängerung von fünf Darlehen.
In Salmannsdorf soll im Zuge des Glasfaserausbaus der Weg vom Feuerwehrhaus zur Kirche gemacht werden, in Bubendorf muss das Dach der Leichenhalle saniert werden. „Projekte oder neue Ideen einbringen, ist leider nicht drinnen“, so Bürgermeister Bürger. „2026 wird ein Verwaltungsjahr.“