2026: Marktgemeinde Wiesen im Zeichen der Jubiläen

Vorschau

Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung des vergangenen Jahres stimmte der Wiesener Gemeinderat über den geplanten Finanzhaushalt ab. ÖVP, SPÖ und FPÖ sprachen sich dafür aus. Fünf Mandatare der „Wiesener Plattform Unabhängige Grüne“ enthielten sich der Stimme. Die Tage vom 18. bis 20. September stehen im Zeichen eines großen Jubiläumsfestes.

Im heurigen Jahrbegehen neun Wiesener Vereine und Institutionen ein rundes Jubiläum.

Im heurigen Jahrbegehen neun Wiesener Vereine und Institutionen ein rundes Jubiläum.

© Richard Vogler

„Trotz der immensen Kürzungen des Landes Burgenland ist Wiesen in der glücklichen Lage, infolge seriösen und sparsamen Wirtschaftens in den letzten Jahren sowie der gebildeten Rücklagen weitere fortschrittliche Projekte umzusetzen. Die Marktgemeinde Wiesen geht im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden keine Neuverschuldung ein. Durch gutes und bedachtes Wirtschaften zählt Wiesen zu den TOP-Gemeinden Österreichs. Von den 2.092 österreichischen Gemeinden liegt die Marktgemeinde Wiesen unter den TOP-200. Im Burgenland liegt Wiesen mit null Euro Schulden an erster Stelle“, berichtet ÖVP-Bürgermeister Matthias Weghofer.

Erweiterung des Kindergartens – Hausankauf:
Für eine künftige Erweiterung und Modernisierung des Gemeindekindergartens wird das Nachbargrundstück angekauft.

Geo-Klima-Pfad Wiesen–Forchtenstein:
In Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde Forchtenstein will die Marktgemeinde Wiesen einen „Geo-Klima-Pfad“ errichten. Am Hohen Stein soll eine Aussichtsplattform mit Blick auf Wiesen, Mattersburg, Eisenstadt, den Neusiedler See, die Parndorfer Platte und bei klarer Sicht bis zur slowakischen Hauptstadt Bratislava entstehen. Der Geo-Klima-Pfad soll bis zu den „Eisteichen“ nach Forchtenstein führen.

Neuer Radfahrweg Richtung Bahnhof bringt Sicherheit für Radfahrer:
Im Mai 2025 wurde der neue Radfahrweg Richtung Bad Sauerbrunn feierlich eröffnet und gesegnet. Ebenfalls im vergangenen Jahr wurde mit dem Bau des neuen Radfahrweges von der Wiesener Einfahrt Schöllingstraße (Festivalgelände) Richtung Bahnhof Wiesen-Sigless begonnen und auf Wiesener Hotter fertiggestellt. Auf Mattersburger Hotter wurde im Herbst 2025 begonnen; die Fertigstellung ist für Frühjahr 2026 geplant. Die Errichtungskosten werden vom Bund, Land, der Marktgemeinde Wiesen und der Stadtgemeinde Mattersburg anteilsmäßig getragen. Der Kostenanteil der Marktgemeinde Wiesen beträgt 110.000 Euro. Dadurch soll das Radfahren sicherer werden und mögliche Unfälle verhindert werden.

Monatsmarkt am Rathausplatz:
Am Rathausplatz soll ein Monatsmarkt mit regionalen Produkten eingerichtet werden. Die Verkaufsstände wurden von der Marktgemeinde Wiesen angekauft und werden den Produzenten zur Verfügung gestellt.

18 neue Reihenhäuser werden gebaut und sollen 2026 fertiggestellt werden:
Für die Jugend und die Familien von Wiesen werden 18 neue Reihenhäuser gebaut und 2026 an die neuen Besitzer übergeben.

Jubiläumsjahr 2026 - 680 Jahre Wiesen und 9 Vereine feiern:
Mehrere Jubiläen werden im Jahr 2026 in der Marktgemeinde Wiesen gefeiert. Wiesen wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt und feiert deshalb 680 Jahre Wiesen. Das Gemeindewappen von Wiesen wurde vor 45 Jahren, am 11. Februar 1981, durch einen Beschluss der burgenländischen Landesregierung der Gemeinde Wiesen verliehen. Weiters begehen neun Wiesener Vereine und Institutionen ebenfalls ein rundes Jubiläum. Das gemeinsame Jubiläumsfest findet vom 18. bis 20. September 2026 statt.

Jugend- und Vereinsförderung:
„Die Jugend und Vereine erhalten großzügige Förderungen. Sie zählen im Burgenland zu den bestens geförderten Gruppen. Die Vereine von Wiesen beleben das kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Leben in unserer Heimatgemeinde. Die Vereine erhalten je nach Größe und Aktivitäten zwischen 1.000 und 10.000 Euro pro Jahr von der Marktgemeinde“, berichtet Weghofer.

„Wir haben wieder mit Auflösung von Rücklagen ein positives Budget beschlossen. Sämtliche Projekte werden aus dem Budget und mit Rücklagen finanziert, ohne neue Schulden zu machen“, so Weghofer abschließend.