Pinkafeld: Hofer punktet daheim
Wahlanalyse
In Norbert Hofers Heimatgemeinde holt die FPÖ 30 Prozent.
Der Wahlsonntag im FPÖ-Klub.
© Wolfgang Millendorfer
Von 55,6 auf 40 Prozent der Stimmen – auf den ersten Blick ein herbes Ergebnis für die SPÖ in Pinkafeld, stellt sie doch derzeit mit Bürgermeister Kurt Maczek noch den 3. Landtagspräsidenten. Vizebürgermeister und Landtagswahl-Kandidat Adrian Kubat sieht das nicht so. „Die Verluste schmerzen natürlich, allerdings sind wir nach wie vor klar stärkste Partei und daher ist dies ein respektables Ergebnis.“
Laschober-Luif bedankt sich beim Team
Mit dem ÖVP-Ergebnis in Pinkafeld sehr zufrieden zeigt sich Carina Laschober-Luif. Dieses hat sich mit 20,7 Prozent (− 0,2 Prozent ) der Stimmen im Vergleich zur Landtagswahl 202 kaum verändert. „Wir sind unter den Erwartungen geblieben, aber die Stimmung im Team war gut während des Wahlkampfes. Leider hat sich das nicht in Stimmen umsetzen lassen“, sagt Laschober-Luif, die als Landtagsabgeordnete im nächsten Landtag sitzen wird. ÖVP Spitzenkandidat Christian Sagartz sei medial auch ein bisschen zwischen Hans Peter Doskozil und Norbert Hofer untergegangen. „Wir haben das Beste gegeben, aber es hat nicht gereicht. Wir müssen das analysieren, nach vorne schauen und weitermachen“, so Laschober-Luif.
FPÖ von 10 auf 30 Prozent gesprungen
Von 10,5 auf 30,1 Prozent schießt die FPÖ in Pinkafeld nach oben. Hier sehen sowohl SPÖ, als auch ÖVP den Zugewinn klar in der Person Norbert Hofer. Das freut vor allem Christoph Theiler, Stadtparteiobmann der FPÖ in Pinkafeld: „Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, wir haben uns fast verdreifacht, das ist ein Top-Ergebnis. Zudem konnten wir die Absolute der Doskozil-SPÖ brechen“, sagt Christoph Theiler sichtlich zufrieden.