Stadt Güssing bleibt in der Hand der SPÖ
Wahlanalyse
SPÖ und ÖVP verlieren in Güssing knapp 5 prozent, bleiben aber auf Platz 1 und 2. Die FPÖ verbucht ein 13,6 Prozent Plus und positioniert sich mit 21,6 Prozent auf Platz 3.
Die Plätze 1 und 2 waren für Rot und Türkis nicht in Gefahr. Die SPÖ bleibt mit 41,5 Prozent die stärkste Kraft in der Stadt. „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis im Großen und Ganzen zufrieden, ich hätte mich über ein 18. Mandat aber schon gefreut“, sagt Güssings SPÖ-Bürgermeister Vinzenz Knor. In seiner Stadt wurden in rund 50 Millionen investiert, ein Großteil mit Unterstützung des Landes, doch das hatte offenbar kaum Auswirkungen. „In Güssing wurde sehr viel seitens des Landes investiert, das fand keinen Niederschlag, das finde ich etwas befremdlich“, sagt Knor. „Was man noch anmerken kann ist, dass die ÖVP da schlechteste Ergebnis aller Zeiten eingefahren hat“, betont der Bürgermeister.
ÖVP Vize mit Ergebnis nicht unzufrieden
„Es war für die ÖVP sehr schwierig, da trägt auch die Bundespolitik bei“, verteidigt Vizebürgermeister Franz Fabian den Verlust von 4,9 Prozent auf insgesamt 31,1 Prozent. „In Güssing darf ich nicht jammern, wir haben zwar verloren aber das hält sich im Rahmen“, sagt Fabian. „Auf mein Ergebnis mit 1.581 Vorzugsstimmen (im Bezirk - 528 in der Stadt - Anm. der Redaktion) kann ich schon stolz sein. Das gibt natürlich auch Motivation auf Gemeindeebene“, so Fabian.
Blauer Auftrag für die Zukunft
Die FPÖ sieht das Plus von 13,6 Prozent, als Auftrag mit Hochdruck weiter zu arbeiten. „Dieses Ergebnis ist sehr erfreulich und das nehme ich auch mit sehr viel Demut an“, sagt FPÖ Gemeinderat Michael
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Die GRÜNEN kamen in Güssing auf 4,3 Prozent, die NEOS und die Liste Hausverstand spielten mit 1,0 und 0,3 Prozent kein Rolle.