Zum höchsten Berg Afrikas unterwegs: „Kämpfen uns bis nach oben durch“
Wandertour
Eine Wandergruppe mit mittelburgenländischer Beteiligung war am Kilimandscharo.
Am Stella Point. Die Gruppe war insgesamt 22 Tage, bei der Wanderung 7 Tage unterwegs.
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Eine ganz besondere Tour unternahm eine Gruppe mit starker mittelburgenländischer Beteiligung vor Kurzem: Sie waren am Kilimandscharo im Nordosten von Tansania unterwegs. „Mein Freund Emanuel und ich haben schon seit Ende 2022 bzw. Beginn 2023 darüber gesprochen und ich habe Mitte des Jahres 2023 dann die ganze Organisation und Buchung in die Hand genommen“, erzählt Lisa Binder, die ursprünglich aus dem Mittelburgenland stammt und jetzt in Salzburg wohnt, über die Anfänge der Tour.
„Weil ich und mein Papa Matthias auch seit einigen Jahren jedes Jahr eine mehrtägige Wandertour durch die Alpen machen und mein Freund und sein Papa Kurt, seit wir zusammen sind, da auch immer dabei waren haben wir beschlossen, unsere Papas auch zu fragen und mitzunehmen und Franz ist im Nachhinein, als er von der Reise erfahren hat, dann auch noch auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob er mitfliegen kann“, erinnert sie sich an das Zustandekommen der fünfköpfigen Reisegruppe.
Die Gruppe ist aber öfter zusammen unterwegs. „Bei mehrtägigen Touren einmal im Jahr im Frühsommer sind wir alle fünf jedes Jahr dabei. Sonst sind mein Freund und ich viel zu viert mit unseren Papas bei verschiedensten Bergen Österreichs unterwegs“, erzählt Lisa Binder.
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Bei dieser Tour waren sie 22 Tage unterwegs, die Wanderung selbst dauerte sieben Tage. „Es gab unendliche viele besondere Momente, aber am besondersten war definitiv der Gipfeltag“, erinnert sie sich. Die Reise wurde auch mittels der ReiseApp „Polarsteps“ festgehalten.
Am Tag des Aufstieges heißt es dort: „Mit jedem Schritt und jedem Höhenmeter wird es schwieriger, mental sowie körperlich. Wir schauen nur ganz selten nach oben, weil man dann sieht, wie weit es noch ist, wenn man sich nach der Helligkeit der Stirnlampen richtet. Kopf zu Boden und durchbeißen. Die Füße fühlen sich an wie Blei und die Atemluft wird dünner und dünner.“

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Und über die letzten Kilometer auf den Gipfel selbst schreibt die Gruppe: „Auch hier liegen bereits einige Menschen am Weg und können einfach nicht mehr, keine schönen Anblicke, aber wir schauen weiterhin zu Boden und kämpfen uns bis nach oben durch. Es geht nach wie vor ein massiv starker Wind und es weht uns den Schnee ins Gesicht.“
Die Gruppe möchte auch noch einige Touren, unter anderem beim Triglav und Großglockner sowie in Patagonien machen.

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