Oberpullendorferin als „gute Fee“ für den schönsten Tag im Leben

Wedding- & Eventplanerin

Als Weddingfee hat Danja Ferschner-Kausz schon Paaren aus Österreich und dem Ausland geholfen, Schönes und Besonderes zu erkennen und strukturiert und entspannt in Form zu bringen. Kürzlich wurde ihre Arbeit mit dem Austrian Wedding Award in Gold bestätigt.

Den Austrian Wedding Award in Gold räumte Weddingfee Danja Ferschner-Kausz für das von ihr arrangierte Styled Shooting ab. „Der Austrian Wedding Award ist der Oscar der Hochzeitsbranche. Es ist schon cool, wenn man im Finale steht, aber wenn du Gold abräumst, bestätigt das die Arbeit, die du machst“, freut sich Danja Ferschner-Kausz.

Den Austrian Wedding Award in Gold räumte Weddingfee Danja Ferschner-Kausz für das von ihr arrangierte Styled Shooting ab. „Der Austrian Wedding Award ist der Oscar der Hochzeitsbranche. Es ist schon cool, wenn man im Finale steht, aber wenn du Gold abräumst, bestätigt das die Arbeit, die du machst“, freut sich Danja Ferschner-Kausz.

© dreizehn.wedding

Ob Trends wie Wellentische oder LED-Tischlampen statt Kerzen, wenig Grün bei der Floristik, weil man nur die Blüten sprechen lässt oder die aktuell angesagtesten Farben wie Cloud Dancer, das als sanfter, luftiger, beruhigender und eleganter Weißton beschrieben wird, Burgundy, Royal Blau oder Chocolate – Weddingfee Danja Ferschner-Kausz aus Oberpullendorf weiß Bescheid und kann daher Brautpaare unterstützend bei Dekoration, Design oder Menüauswahl beraten. Sie übernimmt außerdem die Organisation von Terminen, fungiert als Bindeglied zu den jeweiligen Dienstleistern und zieht auch dann am Hochzeitstag selbst die Fäden.

Begonnen hat eigentlich alles mit ihrer eigenen Hochzeit in Deutschkreutz, zwei Locations, vier verschiedene Musikgruppen, zwei Agapen und 140 Gästen. „Ich habe alles selbst geplant, aber ich wollte jemandem haben, der mir am Tag der Hochzeit selbst den Rücken frei hält. Meine Weddingplannerin hat mich dann gefragt, ob ich das nicht selbst beruflich machen möchte, weil meine Hochzeit so durchorganisiert war“, erinnert sich Danja Ferschner-Kausz.

Ein Gedanke, der sie nicht mehr los ließ. Und so tauschte sie das Büro in Wien, in dem sie damals gearbeitet hatte, mit einem Lehrsaal im WIFI, machte die Ausbildung zur Hochzeitsplanerin und sich anschließend im Jahr 2019 selbstständig. Ein Jahr später kam Corona, doch Danja Ferschner-Kausz blieb dran. „Im Lauf der Jahre hat es sich ergeben, dass man Aufträge bekommt. Man muss präsent sein“, betont die Weedingfee, die mittlerweile schon auf über 40 zufriedene Brautpaare aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, aber sogar England und Amerika zurückblicken kann, die Burgenland- oder Österreich-Bezug haben und deshalb hier heiraten wollten. „Besprechungen und Meetings – das spielt sich dann alles online ab, da ist sehr viel Vertrauen dabei“, weiß die Weddingfee aus Erfahrung, Wichtig sei, dass man immer wieder Shootings mache, um sich zu präsentieren.

Und ein ebensolches sogenanntes Styled Shooting hat der Oberpullendorfer Hochzeitsplanerin nun große Aufmerksamkeit beschert, räumte sie damit doch eine Goldmedaille beim Austrian Wedding Award ab, der als bedeutendste Auszeichnung der österreichischen Hochzeitsbranche für Qualität, Handwerkskunst und gestalterische Exzellenz gehandelt wird. Immerhin wurden dazu insgesamt wurden knapp 900 Projekte in 24 Kategorien eingereicht – von Planung und Fotografie bis hin zu Floristik, Design und Unterhaltung. Weddingfee Danja Ferschner-Kausz hat dafür mit einem Team an Dienstleistern ein Styled Shooting im „Gogosch“ in Donnerskirchen (Bio-Landgut Esterhazy) organisiert.

Aus den dabei 2.000 entstandenen Fotos wurden 30 ausgewählt und gemeinsam mit einer kurzen Projektbeschreibung eingereicht. Darin heißt es: „Dieses Styled Shooting verbindet sachlichen Industrial Style mit natürlicher Leichtigkeit. Das ehemalige Stallgebäude des Restaurants Zum Gogosch mit seinen markanten Panoramafenstern bildet die kühle, architektonische Bühne für ein Konzept aus luftiger Eleganz und moderner Zurückhaltung. Wellenförmig arrangierte Tafeln treffen auf zarte weiße Floristik, ergänzt durch Zweige, Obst und Wintergemüse in gedeckten Purpurtönen. Opulente Kristallleuchter setzen glamouröse Kontraste zum nüchternen Raum. Torten in winterlichem Weiß, feine Beerenakzente, Acryl Papeterie, Retro Silberbesteck und edle Keramik vollenden das harmonische Gesamtbild. Ein duftiges Brautkleid verleiht dem Setting spielerische Leichtigkeit und anmutige Balance.“

Alle Siegerprojekte findet man in einen gemeinsamen Katalog, der Trends zeigen und Inspirationsquelle sein soll. Aber letztlich zählt für eine erfahrene Weddingplannerin wie Danja Ferscher-Kausz immer das Brautpaar. „Es bringt nichts etwas aufzugreifen, nur weil es ein Trend ist, sondern das Brautpaar muss sich damit wohl fühlen.“

Viele kommen laut der Weddingfee schon mit fixen Vorstellungen. „Meistens nicht nur eine, sondern mehrere, dann muss man diese zusammenholen und auf eine Linie bringen. Ich höre mir zunächst alles an, welche Farben den Brautleuten wichtig sind, welche Location sie haben sie heiraten wollen, etc., schreibe alles nieder und entwickle dann ein Konzept und lege es ihnen vor. Der Tag wird minuziös durchgetaktet. Ich bin dann auch am Hochzeitstag dabei, koordiniere alles im Hintergrund und schaue, dass alles rund läuft.“

Wie lange eine Planung dauere, hänge immer auch vom Brautpaar ab. „Manche sagen tu einfach und manche brauchen eine intensivere Betreuung, weil sie Sicherheit haben wollen und alles fragen.“

Von der Zelthochzeit am privaten Anwesen, für deren Tanzboden der Garten gerodet wurde, über zwei Silvesterhochzeiten bis zur Trauung am Öden See im Ausseer Land war Danja Ferschner-Kausz schon für viele Paare die gute Fee an ihrer Seite und hat dabei natürlich schon einiges erlebt.

„Wir haben einmal bei einer Hochzeit draußen aufgedeckt und entgegen aller Wettervorhersagen – ich habe mehrmals beim Wetterdienst angerufen – hat es fünf Minuten vor der Trauung einen Wolkenbruch gegeben. Tischdecken, Gläser – alles ist geflogen“, erinnert sich die Weddingfee. Daher lautet eine ihrer Devisen „Einen Plan B musst du immer haben.“