Minister-Duo dankte Polizei und Bundesheer vor Schloss Esterházy
Weihnachtsfeier
Die heurige Dankesfeier für Polizei und Bundesheer führte Innenminister Gerhard Karner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner in die Landeshauptstadt: Im Mittelpunkt der traditionellen Weihnachtsfeier stand der Dank an die Einsatzkräfte, was im Burgenland besonders für die Grenzsicherung und den Assistenzeinsatz gilt.
Innenminister Gerhard Karner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner beim Empfang vor Schloss Esterházy.
© BMI, Karl Schober
Die Bedeutung der Zusammenarbeit von Polizei und Bundesheer hoben sowohl Innenminister Karner, als auch Verteidigungsministerin Tanner in ihren Reden hervor. Der Dankesfeiervor dem und im Schloss Esterházy wohnten neben dem Minister-Duo weitere prominente Gäste bei: Landespolizeidirektor Martin Huber, Militärkommandant Brigadier Gernot Gasser, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner, Landtagsabgeordneter Roman Kainrath in Vertretung des Landeshauptmannes sowie Nationalratsabgeordneter Maximilan Köllner.
„Die Assistenzsoldaten des Bundesheeres haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Polizei der Schleppermafia das Fürchten gelehrt“, sagte Innenminister Karner Er verwies dabei auch auf das neue Grenzschutzkonzept, mit dessen Ausarbeitung er kürzlich den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, beauftragt hatte.
© BMI, Karl Schober
Das Konzept beruht, wie berichtet, auf drei Schwerpunkten: verstärkte Maßnahmen an der EU-Außengrenze, Grenzüberwachung in Staaten des Westbalkans sowie an der ungarisch-österreichischen Grenze im Rahmen der „Operation Fox“ sowie verstärkte Schwerpunktkontrollen an der österreichischen Grenze, im Grenzraum und im Hinterland.
Diese Maßnahmen, schloss Karner, würden in enger und bewährter Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer umgesetzt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erklärte: „Frieden, Sicherheit und Freiheit gibt es nicht geschenkt. All das muss geschützt werden. Polizei und Bundesheer tun das gemeinsam in verschiedenster Art und Weise. Hier arbeiten wir Hand in Hand, um Österreichs Grenze gegen Migrationsdruck zu schützen.“ Das Bundesheer bleibe weiter im Assistenzeinsatz, „und zwar in dem Ausmaß, wie es gebraucht wird“, so Tanner.