Lehrgang zu Raumplanung und Baukultur für Gemeinden
Weiterbildung
Der Lehrgang „Raumplanung, Baukultur und Dorfentwicklung“ richtet sich an Gemeindeverantwortliche im Burgenland. Die Ausbildung vermittelt Grundlagen für nachhaltige Ortsentwicklung.
Das „haus sz“ in Wulkaprodersdorf wurde mit einem Baukulturpreis ausgezeichnet: Es verbindet traditionelle Streckhof-Architektur mit moderner Formensprache und klarer Linienführung. So gekonnt Altes mit Neuem zu verbinden, will nun ein neuer Lehrgang die Gemeinden zu verstehen helfen.
© zVg Architekturraum Burgenland
Zum zweiten Mal findet heuer der Lehrgang „Raumplanung, Baukultur und Dorfentwicklung“ statt. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Bürgermeister, Vizebürgermeister, Gemeinderäte, Amtsleiter sowie weitere Gemeindebedienstete, die ihr Wissen in den Bereichen Raumplanung und Ortsentwicklung vertiefen möchten.
Ziel des Lehrgangs ist es, einen Überblick über zentrale Themen wie Flächenwidmung, Bebauungsbestimmungen, Baukultur, klimagerechtes Bauen sowie die Entwicklung lebendiger Dorfgemeinschaften zu vermitteln. Gleichzeitig sollen die Teilnehmer ein besseres Verständnis für raumplanerische Instrumente und deren Bedeutung für die Entwicklung von Gemeinden erhalten.
Fünf Module und Exkursion
Die weiteren Module finden abends statt und beschäftigen sich unter anderem mit Dorfstrukturen, räumlicher Entwicklung, Innenentwicklung, Ortskernstärkung sowie mit Fragen der Projektumsetzung. Als Vortragende wirken Fachleute aus Architektur, Raumplanung, Landschaftsplanung und Recht mit.
Der Lehrgang wird pro Teilnehmer mit 600 Euro gefördert – durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport sowie das Land Burgenland. Dadurch reduziert sich der Teilnahmebeitrag für alle fünf Module auf 360 Euro.
Die Zahl der Seminarplätze ist begrenzt. Anmeldungen sind bis 25. März möglich.
Verein für Baukultur
Der Architektur Raumburgenland wurde 1993 gegründet und hat seinen Sitz in Eisenstadt. Der gemeinnützige Verein setzt sich für die Vermittlung zeitgenössischer Architektur und regionaler Baukultur ein und fördert die fachliche Auseinandersetzung mit der Entwicklung der burgenländischen Dörfer.