Tempo 30 in der Hauptstraße – für mehr Sicherheit und Lebensqualität
Weppersdorf
Seit dem 1. Oktober gilt im Bereich der Hauptstraße der Marktgemeinde Weppersdorf eine neue Geschwindigkeitsbeschränkung: Statt 50 km/h dürfen nun maximal 30 km/h gefahren werden. Diese einjährige Versuchsstrecke schließt eine vielbefahrene Lücke im Radwegnetz des Burgenlandes und bringt weitere positive Nebeneffekte: die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wird erhöht und die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer nachhaltig verbessert.
Tempo 30 in der Hauptstraße sorgt für mehr Radweg, mehr Sicherheit, weniger Lärm und höhere Lebensqualität– ein Gewinn für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
© Stefan Grauwald
„Uns ist bewusst, dass sich Gewohnheiten nicht von heute auf morgen ändern“, so die Verantwortlichen des EU-Projektes im Land. „Umso mehr danken wir allen, die sich bereits jetzt rücksichtsvoll an die neue Regelung halten. Gemeinsam schaffen wir ein sichereres und ruhigeres Miteinander auf unseren Straßen.“
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Der wichtigste Effekt dieses Pilotprojektes, von dem es in Österreich aktuell drei gibt, betrifft die Radfahrerinnen und Radfahrer: Durch das geringere Tempo wird das Fahren im Ortsgebiet deutlich sicherer und reizvoller. Darüber hinaus zeigen sich weitere positive Nebeneffekte: Der Durchzugsverkehr verlagert sich zunehmend auf die Umfahrung. Für jene, die die Umfahrung nutzen, ergibt sich aktuell eine Zeitersparnis von rund einer Minute, sind die Anrainer überzeugt.
Und auch für die diese bringt die Änderung Vorteile: Hofausfahrten sind leichter einsehbar, die Lärmbelastung sinkt – was wiederum eine bessere Schlafqualität ermöglicht. Ebenso profitieren Kinder und Haustiere, da das sichere Queren der Straße und das Verhalten der Fahrzeuge deutlich berechenbarer geworden sind.
Mit der neuen Geschwindigkeitsregelung wird ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit, Umweltbewusstsein und Lebensqualität gesetzt – für alle, die in Weppersdorf leben, arbeiten oder unterwegs sind.

© Stefan Grauwald