Finale der SongChallenge erstmals am Golser Volksfest ausgetragen
Wettbewerb
Die SongChallenge des Landesjugendreferats Burgenland hat am Samstagabend ihr großes Finale gefeiert – zum zehnten Mal und in runderneuerter Form. Erstmals fand das Finale am Golser Volksfest statt, und erstmals traten die jungen Musikerinnen und Musiker in drei eigenständigen Kategorien an: Neben dem bewährten Singer-Songwriter-Bewerb „Song" gab es heuer auch die Kategorien „Blasmusik" und „DJ".
Die Burschen von „Memento Musi" aus Oberschützen freuten sich über den zweiten Platz in der Kategorie „Blasmusik“.
© Klaus Zwinger
In der Kategorie „Song" überzeugte die Steinbrunnerin Luisa Schweig die Jury mit ihrem Titel „Rotkreiden Mund", der Rap mit Indie-Elementen und Uptempo-Passagen verbindet. Sie sicherte sich die Siegesprämie von 3.000 Euro vor Amélie aus Bruckneudorf („Rain of July") und Madlen Munzenrieder alias „Maychild" aus Pamhagen („Knows You Close").
In der neuen Kategorie „Blasmusik" setzte sich das „Trio Cantovento" aus Frauenkirchen im Live-Finale gegen „Memento Musi" aus Oberschützen und die „MusiFUNtn" aus Müllendorf durch. Bei den DJs entschied ein Live-Set über den Sieg: Hier lag „EnergetiX" Marco Abraham aus Apetlon vor „Philthy" Philipp Leidl aus Purbach und „Numiz" Simon Hemmerich aus Kobersdorf.
Die Siegeracts erhielten je 3.000 Euro, die Zweitplatzierten je 1.500 Euro und die Drittplatzierten je 1.000 Euro. Insgesamt schüttete das Land Preisgelder im Wert von 16.500 Euro aus.
Jugendlandesrätin Daniela Winkler verwies auf die Bedeutung der Plattform für den musikalischen Nachwuchs: „Die SongChallenge ist eine Riesenchance für junge Musikerinnen und Musiker – man denke nur an Benjamin Gedeon, der dreimal bei der SongChallenge mitgemacht und unter dem Künstlernamen Cosmo Österreich heuer beim Eurovision Song Contest vertreten hat." Sie zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Acts in allen drei Kategorien. Während in der Kategorie „Song" Komposition und Umsetzung im Vordergrund gestanden seien, hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den neuen Bewerben zusätzlich mit ihren Live-Qualitäten punkten müssen.
Der Wettbewerb richtet sich an den burgenländischen Nachwuchs zwischen 13 und 30 Jahren. Teilnehmen konnten Musikerinnen und Musiker, die im Burgenland wohnen, hier einen Zweitwohnsitz haben oder eine Schule besuchen. Während in der Kategorie „Song" ausschließlich Eigenkompositionen aus dem Pop-Spektrum zugelassen waren, öffnete die Kategorie „Blasmusik" von traditionellen Märschen bis zu modernen Arrangements ein breites Feld. In der DJ-Kategorie gab es keine Genre-Grenzen – entscheidend waren Qualität des Mixes und Aufbau des Sets.