Worte, die erhellen wollen: Oberpullendorferin brachte Buch heraus

Wissenschaftliches Werk

„Der Stern von Bethlehem. Ein Wegweiser durch die dunkle Nacht der Zeiten“ lautet der Titel des druckfrischen Buchs der Oberpullendorferin Rita Kiss – ihrem ersten und letzten, wie sie sagt.

„Man muss nicht alle Menschen lieben, aber man kann ihnen Wohlwollen entgegenbringen“, so Autorin Rita Kiss.

„Man muss nicht alle Menschen lieben, aber man kann ihnen Wohlwollen entgegenbringen“, so Autorin Rita Kiss.

© zVg

Die heute 78-Jährige, die mit 50 Jahren ein Philosophiestudium an der Universität Wien begonnen und 2010 mit einem Dokorat beendet hat, bezeichnet ihr wissenschaftliches Werk als Ergebnis ihres lebenslangen Denkprozesses. Am Neujahrstag 2024, als sie sich in ihren Meditationssessel gesetzt und für das vergangene Jahr gedankt hatte, wusste sie plötzlich, dass sie ein Buch schreiben wird.

Fast ein Jahr lang recherchierte sie und befasste sich unter anderem viel mit Quantenphysik und Symbolen. „Das Thema ist ein Seitenthema meiner Dissertation. Das ist ein schwieriges Buch, Bestseller wird das keiner“, ist sich Kiss bewusst.

In einer Synthese zwischen Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie und spiritueller Praxis rückt die Autorin den sechsstrahligen Stern als kulturelles und religiöses Symbol ins Zentrum ihres Buchs. „Der Stern von Bethlehem war in unserer Vorstellung ein Komet. Das war er sicher nicht. Ein Komet galt damals als Unheilsbringer. Er war auch keine Supernova, wie andere Theorien sagen, sondern es handelte sich um eine große Konjunktion, das heißt Jupiter und Saturn standen hintereinander.“

Für Kiss ist Unwissenheit gleichzusetzen mit Dunkelheit und Wissen Erhellung. Sie hofft, dass durch ihr Buch vielleicht der eine oder andere „erhellt“ wird.