Larimar investiert 2,5 Millionen Euro in Ausbau
Zehnte Baustufe
Mit einer Investition von rund 2,5 Millionen Euro erweitert das Wellness- und Gesundheitshotel Larimar in Stegersbach erneut sein Angebot. Im Mittelpunkt der mittlerweile zehnten Baustufe stehen neue Premium-Einzelzimmer, die auf die steigende Zahl von Alleinreisenden ausgerichtet sind.
Die Hoteliers Daniela und Johann Haberl sind schon in der Bauvorbereitungs-Phase.
© Larimar
Darüber hinaus werden die Photovoltaikanlage erweitert, ein neuer Spa-Shop geschaffen sowie digitale Projekte wie eine Gäste-App und KI-Anwendungen umgesetzt.
„Wir bemerken eine verstärkte Nachfrage von alleinreisenden Gästen, insbesondere von Frauen – auch dank des neuen Ladies Spa“, erklären die Larimar-Gastgeber Daniela und Johann Haberl. Mit dem Ausbau reagiert das Hotel auf einen Trend, der sich auch in den Nächtigungszahlen widerspiegelt. Allein in Österreich leben mittlerweile rund 1,6 Millionen Menschen in Single-Haushalten.
Zahl der Einzelzimmer wird verdoppelt
Im Rahmen des Projekts wird die Zahl der Einzelzimmer von bisher 14 auf künftig 28 verdoppelt. Die neuen Zimmer entstehen durch eine Aufstockung in Holzbauweise, die laut Betreiber bereits im ursprünglichen Hotelkonzept vorgesehen war. Ergänzt wird das Angebot durch neue Premium-Doppelzimmer sowie eine Suite für vier Personen.
Neben dem Ausbau investiert das Hotel auch in Infrastruktur und Digitalisierung. Die bestehende Photovoltaikanlage wird auf 200 kWp erweitert. Zusätzlich sind eine neue Gäste-App sowie weitere digitale Anwendungen geplant. Die Bauarbeiten werden während einer dreiwöchigen Schließung des Hotels im Juni durchgeführt.
Bedeutung für regionale Wirtschaft
Mit dem Investitionspaket setzt das Larimar auch wirtschaftliche Impulse für die Region. „Mit der erneuten Investition in unser Hotel wollen wir nicht nur neue Märkte erschließen, sondern als Impulsgeber für die Region auch den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Stegersbach beziehungsweise das Südburgenland bewusst stärken“, betont Johann Haberl.
Beim Ausbau setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben überwiegend auf regionale Betriebe. Damit soll ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Region bleiben. Gleichzeitig entstehen durch die Erweiterung zusätzliche Arbeitsplätze.
„Die Zielgruppe der einkommensstarken Einzelreisenden eröffnet für uns einen neuen Markt mit großem Potenzial für weitere Nächtigungssteigerungen. Mit den neuen Zimmern möchten wir unsere Gäste noch mehr begeistern und ein noch schöneres Wohlfühlambiente bieten“, erklärt Familie Haberl.