Es war einmal ein Revoluzzer. Mit dem (102-PS-)Diesel ist der Citroën C3 fast schon ein Anachronist. Und fährt sich trotzdem fein.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 30. Januar 2021 (05:22)
Starke Ansage: Citroëns neuer C3 ist auch als Diesel zu haben. Und in Revolutions-, nein: Elixir-Rot.
Citroën

Diesel war einmal. Auch wenn er, erst recht bei den Franzosen, so leise, so sauber und so elegant war, wie bei wenigen anderen. Aber: Die Kleinwagenklasse (und nicht nur die) gehört wieder den Benzinern. Oder den Hybriden. Oder den Elektrikern. Und der Diesel?

Der kommt einem auch in der dritten und gerade frisch gelifteten Generation von Citroëns C3 fast schon wie ein Relikt vor. Und überrascht gerade deshalb. Weil er gar nicht laut ist. Weil er gar nicht plump ist. Weil er tatsächlich um mindestens einen Liter weniger braucht als der kleinste Benziner. Und weil er dabei mindestens so flott ist wie der stärkste Benziner.

Zu Citroëns Zweitkleinstem passt er sowieso, der HDi. Zu den Airbumps an den Flanken (die nicht nur vor Türangriffen schützen), zu den Farben am Blech (die von revolutionärem Rot bis zu poetischem Frühlingsblau reichen), zum Navigationssystem in der Serienausstattung (beim Shine, der zur Wohnzimmer-Revolution nur mehr die Heizung unter den Vordersitzen braucht) oder zu den Advanced-Comfort-Sitzen (für müde Kämpfer). Lächeln kann er übrigens auch noch, der C3, mit seinen Augenfalten …