Was Autofahrer jetzt beachten müssen. Jetzt wo das Wetter wirklich winterlich wird, ist es Zeit sein Auto winterfest zu machen. Denn die Winterausrüstungspflicht seit 1. November, erlaubt zwar, bei nicht winterlichen Bedingungen, auch ein Fahren mit Sommerreifen, aber wenn es doch über Nacht schneit, wird es schwierig, so kurzfristig sein Auto winterfest zu machen.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 01. Dezember 2020 (11:21)
Symbolbild
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Und sollte gar ein Unfall passieren, dann könnte, durch grob fahrlässiges Verhalten, die Zahlung der Versicherung ausbleiben. Anders ist es bei LKWs und Bussen, diese müssen verpflichtend, ab 1. November, mit Winterreifen ausgerüstet sein, sowie Schneeketten mitführen.

Achtung Nebel

Die aktuelle „Road Safety Inspection“ bescheinigt Unfallzahlen auf sehr niedrigem Niveau, die vor allem durch die, der Situation nicht angepasste Geschwindigkeit und Übermüdung ausgelöst werden. Gerade jetzt muss auch noch mit Nebel gerechnet werden, der einer besonders umsichtigen Fahrweise bedarf. Das geht vom Mindestabstand einhalten, bis zum nicht Überholen bei schlechter Sicht.

Räumungsfahrzeuge nicht überholen

Sobald es schneit, sind Streu- und Räumfahrzeuge unterwegs. Daher sollte man einen Zeitverlust immer einplanen, da es ratsam ist, diese nicht zu überholen, um Unfälle zu vermeiden. Auch ist es bei starkem Schneefall möglich, dass, auch wenn die Räumfahrzeuge in einem geplant, geordnetem Rhythmus fahren, es zu einer Schneefahrbahn kommen kann.

Winterdienst

Zum Winterdienst gehört vom ausreichend eingelagerten Streusalz, bis hin zu genügend Streu- und Räumfahrzeugen. „Wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen, die Fahrgeschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anpassen, und jeder etwas mehr Fahrzeit einrechnet, sollte es ein „sicherer“ Winter werden“, so Dipl.-Ing. Peter Pelz, Geschäftsführer der Bonaventura Straßenerrichtungs GmbH.