Von wahrer Größe und inneren Werten. Das Einstiegsmodell der Koreaner, der i10, hinterlässt einen souveränen Fahreindruck.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 13. Mai 2020 (05:55)
Das „Aqua Turquoise“ steht dem i10 gut, dazu ein schwarzes Dach – und fertig ist der Schönling.Gruber
NOEN

Nein, es kommt nicht (nur) auf die Länge an … Mit einer Karosserielänge von 3,67 Metern zählt der i10 zu den Kleinsten. Aber …

Nach einem intensiven Test sind wir beeindruckt, wie erwachsen sich der Einstiegs-Hyundai präsentiert. Der i10 (dritte Generation) hat eine souveräne Fahrwerksabstimmung: Komfortabel und sicher geht es von Kurve zu Kurve – und in schnellen Kurven wundert man sich, welche Geschwindigkeiten möglich sind. Erwachsen macht den i10 auch, dass er rundum Scheibenbremsen vorweisen kann. Mit 84 PS ist der kultivierte Benziner (ohne Turbo) zwar kein Verkehrshindernis, aber ein bisschen mehr Power wäre schon irgendwie nett. Andererseits: Rasen sollen die anderen, die Wichtigen, die Herzinfarktkandidaten.

Innen überzeugt die Qualität und Verarbeitung der Materialien, bequem das Gestühl für Fahrer und Beifahrer, überraschend viel Platz im Fond (ein Dreitürer ist übrigens Schnee von gestern) … und die Bedienung (via Touchscreen, Drehregler und Knöpfe) lässt überhaupt keine Fragen offen. Respekt verdient sich auch die Ausstattungsversion Level 4 – wie bei einem Großen …

Fazit: Daumen nach oben!