SsangYong Rexton 2.2 D 4WD A/T Icon. Mit der vierten Rexton-Generation wollen es die Koreaner endlich wissen. Wir meinen: Ein interessanter SUV – XL-SUV zu einem fairen Preis.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 30. Januar 2018 (01:05)
NOEN, SsangYong
SsangYong, was auf Koreanisch nichts Geringeres als Doppeldrachen bedeutet, ist Koreas viertgrößter Autohersteller (Eigentümer Mahindra). Mit demneuen Rexton will man einen Höhenflug starten. Wir meinen: Die Chancen stehen nicht schlecht!

Es geht ja doch! Mit Schrecken erinnern wir uns an das eine oder andere Design-Hoppala bei SsangYong. Das gehört jetzt aber endgültig der Vergangenheit an – siehe neuer Rexton.

Der Bis-zu-Siebensitzer hat ein massentaugliches Design bekommen, das Designstudio Pininfarina leistete souveräne Arbeit und ließ sich dabei auf keine Experimente ein. Ergebnis: selbstbewusst und zugleich harmonisch das Erscheinungsbild. Auch innen überzeugte uns der Korea-SUV: Platz gibt es reichlich – und die Hartplastikoptik von früher wich einem angenehmen Ambiente (edel das Nappaleder). Aufgeräumt das Cockpit (naja, den einen oder anderen versteckten Schalter übersehen wir), der 9,2 Zoll große Touchscreen fällt sofort auf, vorbildlich hoch präsentiert sich die Konnektivität (Apple Carplay, Google Android Auto).

Unter der Motorhaube: 181 Diesel-PS (ein Benzinmotor wird noch nachgereicht) – damit kann man ausgezeichnet leben, Kraft und Saft gibt es reichlich (wo ist nur die Start/Stopp-Automatik?). Die Automatik (übrigens von Mercedes-Benz) passt perfekt dazu (schaltet sanft). Dank Allrad fährt man nahezu wie auf Schienen durch die Kurven. Auf hohem Niveau präsentiert sich das Fahrwerk, das sich von großen wie kleinen Unebenheiten nicht beeindrucken lässt. Traditionell ist der Unterbau des Rexton, denn hier setzen die Koreaner nach wie vor auf einen klassischen Leiterrahmen. Ein Vorteil dieser Kons-truktion ist die Robustheit auch im Anhängerbetrieb: Mit einer Anhängelast von maximal drei Tonnen kann der Wagen reichlich nachziehen.