Karaoke für Koreaner. In der dritten Generation von Kias Erfolgs-Kompaktem namens Ceed ist von der Radschraube weg alles neu. Und richtig fesch ist sie auch noch.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 12. Februar 2019 (01:36)
Kia
Apropos Koreaner. Designt wurde der Ceed (nicht mehr c’eed) in Frankfurt und Rüsselsheim, in Žilina (Slowakei) läuft er vom Band.

Nein, singen kann er nicht. Aber sonst hat er alles, was man für die nächste Karaoke-Runde brauchen kann. Charme zum Beispiel, Coolness, Pomade im Haar und Maßanzug auf den Hüften.

Schließlich hat man Generation Nummer 3 der 2006 vorgestellten Kompaktklasse aus dem Hause Kia nicht nur ein bisschen behübscht und ein Stückchen weiterentwickelt, sondern gleich komplett neu gebaut. Und dabei auch das kleine Apostroph im Namen großzügig gestrichen. Der Neue heißt jetzt also nur mehr Ceed. Trägt die Nase lässig hoch. Schreibt sich selbstbewusst groß. Und hat nicht umsonst einen Sportwagen (nämlich den Stinger) zum Vorbild.

Der Fünftürer ist jetzt flacher und breiter – für den Innenraum heißt das: deutlich mehr Platz für große Hüte und breite Schultern. Für das Fahrgefühl heißt das: noch mehr Kontakt zur Straße (was auch am neuen Fahrwerk liegt), aber noch weniger Lärm von draußen.

Zum neuen Auftritt – egal, ob auf der Bühne oder am Eislaufplatz – passt auch der neue Turbobenziner mit 140 Pferdestärken perfekt, der zwar klein (im Hubraum), aber stark (in der Leistung) ist. Und mit dem es sich auch ganz schnell durch Kurven und Co. bewegen lässt. Wer es lieber gelassener angeht, ist in der Ausstattungsversion Platin gut auf-gehoben. Die hat nicht nur jede Menge Assistenten hinter der Bühne, sondern auch noch acht Lautsprecher im Zuschauerraum. Für die nächste Performance …