Erwachsen geworden. Die vierte Generation des Škoda Fabia ist startklar! Mit kristallinem Design, noch mehr Raumangebot (erstmals wird die Vier-Meter-Marke übertroffen) und rundum aktueller Technik.

Von Beatrix Keckeis-Hiller. Erstellt am 12. Mai 2021 (01:10)
Der Fabia Nummer 4 wird zum Marktstart in den drei bekannten Ausstattungslinien Active, Ambition und Style erhältlich sein. Neu: die auffällige Farbe Phoenix-Orange.
Škoda

Knapp vor der Jahrtausendwende hatte er debütiert. Seither hat der Fabia hohen Anteil am beachtlichen Erfolg von Škoda (4,5 Millionen verkaufte Einheiten in 22 Jahren, der Fabia ist nach dem Octavia das am zweithäufigsten produzierte Škoda-Modell). Demnächst kommt die vierte Generation.

Und der neue Fabia ist unverkennbar ein Fabia geblieben. Dennoch wirkt er präsenter, um 111 Millimeter länger (4.108 Millimeter). Mit einem Radstand von jetzt 2.564 Millimetern übertrifft der „Kleine“ sogar den Octavia der ersten Generation, dieser bot im Jahr 1996 lediglich 2.512 Millimeter. Erstmals basiert er auf der MQB-A0-Plattform des VW-Konzerns. Das Design reiht ihn in die aktuelle Gestaltungslinie von Škoda ein, die Front ist kräftiger, das Heck markanter. Dennoch ist er strömungsgünstiger, durch aerodynamisch optimierte Räder, aktiv verstellbare Kühlerjalousien und verlängerten Hecknachlauf. Das Resultat ist ein cW-Wert von 0,28 (Bestmarke im Kleinwagensegment).

Die Geräumigkeit sprengt einmal mehr die Grenzen des Kleinwagensegments. Ins Ladeabteil passen ab 380 Liter (50 mehr als bisher) – und bis zu 1.190 Liter Gepäck. Zum Vergleich: Ein VW Golf 8 schluckt 381 bis 1.237 Liter.

Die Mitgift kann ein digitales Cockpit inkludieren, mit 10,25-Zoll-Display. Der Zentralbildschirm des Multimediasystems ragt freistehend aus dem Armaturenbord, er kann bis zu 9,2 Zoll groß sein. Aus einer fix verbauten SIM-Card ergibt sich permanente Vernetzung.

„Die Essenz des Fabia wurde bewusst nicht verändert: Als typischer Škoda ist er ein funktionaler und praktischer Alltagsbegleiter!“ Gregor Waidacher, Pressesprecher Škoda Österreich

Ausstattungsseitig sind nun LED-Scheinwerfer eine Serienzugabe, ins Kapitel Komfort fallen kann eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik (die über analoge Regler dirigiert wird). Zur Sicherheit: Bis zu neun Airbags können an Bord sein, ebenso ein Travel-, Parklenk- und Rangierbremsassistent. Dazu kommen fünf komplett neue Simply-Clever-Features: klappbares flexibles Ablagefach im Kofferraum, abnehmbarer Becherhalter, Karten- und Stifthalter im Ablagefach vor dem Schalthebel, Ablagefach am Tunnel vor den Rücksitzen mit einem Becherhalter und abnehmbare Sonnenblende für das Panoramadach.

Im Antriebsprogramm ist der Diesel kein Thema mehr. Die Benzinervarianten rekrutieren sich aus einem 1,0-Liter-Dreizylinder- und einem 1,5-Liter-Vierzylinder (alle aus der neuen EVO-Generation). Das kleine Aggregat leistet ohne Turboaufladung 65 oder 80 PS, mit Zwangsbeatmung 95 oder 110 PS. Der große Otto, die Topmotorisierung, hat 150 PS (aktives Zylindermanagement) – dazu gibt es serienmäßig ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d – ab 5,0 Liter pro 100 Kilometer, ab 113 Gramm CO 2 pro Kilometer. Die Tschechen versprechen: „In Verbindung mit dem optionalen 50-Liter-Tank lassen sich mit den Dreizylindermotoren Reichweiten von mehr als 900 Kilometern im WLTP-Zyklus erzielen.“