Die große Fahrt ins Abenteuer! . Bewährungsprobe für den neuen Discovery: Endlose Wüsten und die dünne Luft der Anden-Pässe prägen die zwölfte Ausgabe der Land-Rover-Experience-Tour.

Von Alexander Seger. Erstellt am 07. November 2017 (00:19)
NOEN, Land Rover
Die Land-Rover- Experience-Tour macht auch in Peru ihrem Charakter als echter Aben-teuertrip alle Ehre! Respekt …

Nur ein kurzes Stück auf der Panamericana war dem österreichischen Team Andreas Auer und Matthias Pycha vergönnt. Denn schon kurz nach dem Start der Tour in der Schnapsmetropole Pisco verließ der Konvoi den löchrigen Asphalt der Traumstraße des Doppelkontinents. Die gewaltigen  Dünen der Nazca-Wüste bilden ein scheinbar endloses Meer aus Sand, in dem zu navigieren keine einfache Aufgabe ist.

Im Gegensatz zu den Teilnehmern der Rallye Dakar, die sich nach Weihnachten auf der Jagd nach Sekundenbruchteilen durch diese Wüste kämpfen, steht bei der Land-Rover-Ex-
perience-Tour eindeutig der Reisecharakter im Vordergrund: Immer wieder wird angehalten, um Fotos zu machen.

Teamwork steht im Vordergrund

Gräbt sich ein Wagen im Sand ein, gilt Teamwork statt Konkurrenzdenken – viele Hände, rasches Ende. Und wenn man glaubt, dass nichts mehr überraschen kann, steht man am Kamm einer 60 Meter hohen Düne, die es im warmen Licht des Spätnachmittags bergab zu bewältigen gilt. Kein Problem für den Discovery: Sandmodus, Dynamische Stabilitätskontrolle wegknipsen, Lenkrad ruhig halten, Auto machen lassen, am Ende des Gefälles Vollgas, und zügig geht es wieder hoch zum nächsten Dünenkamm – wären nicht die Ohren im Weg, man würde im Kreis grinsen vor Freude.

Wie abwechslungsreich Perus Natur ist, zeigte sich auch im weiteren Verlauf der Tour. Nach einem Camp am Pazifik führte die Strecke mehrere Stunden am Strand entlang durch das Naturschutzgebiet Paracas, Traumblicke inklusive. Von dort kletterte der Tross durch ein steiniges Flusstal Richtung Anden. Einspurige Schotterstraßen ohne jede Andeutung einer Hangsicherung, zum Abgrund statt Leitschienen ein paar staubige Grashalme. Vorbei an Kakteen, Lamas, winzigen Bauernhöfen und kleinen Bergdörfern, nahezu abgeschnitten von der Außenwelt.

4.718 Höhenmeter mit dem Land Rover

Nach zwei Tagen Kordilleren-Kletterei war der höchste Punkt erreicht: 4.718 Höhenmeter am Navi. Während so mancher Teilnehmer dank der dünnen Luft bereits mit blauen Lippen aus dem vorletzten Loch pfiff, zeigten die Discoverys keine Schwächen. Der 340-PS-Kompressorbenziner lieferte zuverlässig die benötigte Antriebsleistung. Rund zwei Stunden mussten Fahrzeuge und Teilnehmer mit der extremen Höhe zurechtkommen, bevor es bergab Richtung Nachtlager ging. Doch auch selbiges war fernab des Alltäglichen: Im Dorf Tana auf rund 2.400 Metern Höhe hatte sich Land Rover darum gekümmert, dass die Schulcaféteria des Ortes neue Möbel erhielt. Der Tross wurde mit Musik und Tanz empfangen, die offizielle Übergabe des neuen Mobiliars verbanden Gastgeber und Gäs-
te mit einem gemeinsamen Abendessen.

Das Ziel der ersten Etappe, das lebendige Handelszentrum Huancayo auf etwa 3.200 Metern Höhe, war für das Team Österreich auch das Ende der Reise. Die zweite Hälfte der Land- Rover-Experience-Tour 2017 bringt neue Gäste, neue Aufgaben – bis zum finalen Traumziel, der legendären Inka-Stadt Machu Picchu.

Die Reise auf den Spuren der Inkas wird im Reiseprogramm von Land Rover Experience angeboten:

www.landrover-experience.de