CX-60: Sechs Zylinder Geschmeidigkeit

Erstellt am 29. März 2023 | 13:14
Lesezeit: 3 Min
CX-60
Interessant fürall jene, die einen Dienstwagen auch privat nützen dürfen: Beim CX-60 mit 200 Diesel-PS hat man einen Sachbezug von nur 1,5 Prozent (sonst 2,0 Prozent). 200 oder 254 PS: Der Reihensechszylinder zählt zu den saubersten Dieselmotoren am Markt – Hut ab!
Foto: Mazda
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Wie angekündigt reichen die Japaner für den CX-60 – gegen den Trend – einen Diesel nach. Aus 3,3 Liter Hubraum und sechs Töpfen resultieren 200 oder 254 PS, Erstere heckgetrieben, Zweitere allradgetrieben.

Hubraum ist ja doch durch nichts zu ersetzen. Mazda führt es vor. Mit den neuen Verbrennermotoren für den CX-60, den jungen Chef der SUV-Familie. Den Anfang macht der Diesel, ein 3,3-Liter-Reihensechszylinder, zusammengespannt mit einer Acht-Gang-Automatik (die ohne Wandler auskommt).

Mazda setzt für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität auf multiple Lösungen!“ Iris Schmid, Pressesprecherin Mazda Austria

Es mag paradox klingen, doch ist der mehr als deutlich vergrößerte Hubraum Teil des Sparprogramms, oder besser ein Signal des Rightsizings: Ein neues Brennverfahren, genannt DCPCI (Distribution Controlled Partially Premixed Compression Ignition) soll im Verein mit Mild-Hybridisierung auf Basis eines 48-Volt-Bordnetzes weniger Verbrauch und niedrigere Emissionen als beim bisherigen 2,2-Liter-Vierzylinder bewirken. Trotz saftiger Kraft. Es werden entweder 200 PS (und 450 Newtonmeter) an die Hinterachse oder 254 PS (und 550 Newtonmeter) bedarfsgerecht an die Hinter- und die Vorderräder geschickt. Fünf Liter für die kleinere, 5,2 bis 5,3 Liter pro hundert Kilometer für die stärkere Konfiguration gibt Mazda für den Mix-Verbrauch an. CO2: 128 respektive 137 Gramm pro Kilometer.

Die erste Praxisprobe offenbart, dass der Selbstzünder zwar ein wenig wie ein Schiffsdiesel gurgelt, doch geschmeidig und saftig ans Werk geht. Man ist mit 200 PS bereits vollauf ausreichend motorisiert, die 54 Mehr-PS im 4WD-Modell sind eine markige Draufgabe. Bei reichlich Autobahnbetrieb genehmigte sich der Hecktriebler rund 5,5 Liter, der Allradler durfte auch ins Kurvengeläuf, und der Bordcomputer registrierte rechnerisch an die 5,7 Liter Konsum.

Die CX-60-Motorenpalette wird heuer noch um einen weiteren Sechszylinder erweitert – und zwar um einen mildhybridisierten 3,3-Liter-Benziner mit 284 PS, der voraussichtlich ab Herbst auf den Markt kommt.

Mazda pflegt auch seine Stammmodelle: So setzt der CX-5 seine Karriere aufgefrischt fort. Der 2,0-Liter-Benziner – 165 und 194 PS – ist auf Basis eines 24-Volt-Bordnetzes mild elektrifiziert, weiters arbeitet er jetzt mit automatischer Zylinderabschaltung im Teillastbereich. Das kostet dem Ottomotor weder Laufruhe noch Elastizität und verringert den Verbrauch um bis zu 0,6 Liter, lässt die CO2-Emissionen um bis zu 13 Prozent sinken.

Neu

Mazda CX-60 3.3 e-Skyactiv D

Ab sofort. 200 PS (RWD) ab 50.500 Euro, 254 PS (AWD) ab 55.650 Euro.

Mazda CX-5 2.0 e-Skyactiv G

Ab sofort. 165 PS ab 29.090 Euro, 194 PS ab 43.790 Euro (AWD ab 37.190 bzw. 46.790 Euro).