Einen Mokka, bitte!. So sieht das neue Opel-Markengesicht aus – der neue Mokka ist ein kräftiger Muntermacher, mutig und klar sein Design.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 10. Dezember 2020 (01:25)

Der neue Mokka weckt Emotionen und zeigt die Zukunft der Marke Opel. Er ist der Erste, der das neue Markengesicht, den Opel-Vizor, trägt. Er ist der Erste mit neugestaltetem Opel-Blitz und zentral ausgerichtetem Modellschriftzug am Heck. Er ist der Erste, der mit dem Pure Panel den Fahrer im Innenraum in ein volldigitales Cockpit entführt.

Weil der neue Mokka (das X im Namen ist übrigens Schnee von gestern) auf der PSA-Plattform mit dem Namen CMP (Common Modular Platform) steht, können sowohl Verbrenner- als auch Elektromotoren verbaut werden. Wie beim Corsa gibt es vom Mokka eine Zero-Emission-Version: Mit der 50-kWh-Batterie schafft es der 136 PS starke Deutsche bis zu 324 Kilometer ohne Stopp.

Den SUV wird es aber auch weiterhin mit Verbrennermotoren geben. Mit dem bekannten 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner in zwei Leistungsstufen: 100 und 130 PS. Und auch ein Diesel ist im Angebot: Der 1,5-Liter-Vierzylinder verfügt über 110 PS. Aufgrund der Effizienz (mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe liegt der Kraftstoffverbrauch bei nur 4,4 bis 4,5 Litern und der CO 2 -Ausstoß bei nur 114 bis 117 Gramm pro Kilometer) fällt für den Fünf-türer und Fünfsitzer mit dem Euro-6d-Selbstzünder (aktuell) keine Normverbrauchsabgabe an.

„Der Neue hat mit dem Alten praktisch nichts mehr zu tun!“ Christoph Stummvoll, Pressesprecher Opel Österreich

Der neue SUV ist mit 4,15 Meter Länge wesentlich kürzer (minus 125 Millimeter) als bisher. Und das bei praktisch gleichem Radstand (plus zwei Millimeter). Wie kann das sein? Die Karosserieüberhänge vorne wie hinten wurden gekappt.

Kurzes Probesitzen: Vorne sitzen auch große Menschen richtig gut, tadellos die Ergonomie. Hinten hat die Kopffreiheit überrascht, mit der Kniefreiheit ist das aber so eine Sache – wir reden allerdings von einem „Klein-SUV“. In den Kofferraum passen 350 bis 1.105 Liter (1.060 beim Mokka-e), beim Vorgänger waren es 356 bis 1.372 Liter. Schwamm drüber.

Allen Mokka-Varianten gemein: das reduzierte Fahrzeuggewicht – der neue Mokka wiegt bis zu 120 Kilogramm weniger als der Vorgänger – und die erhöhte Karosseriesteifigkeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: „Die zweite Mokka-Generation verbraucht weniger und macht mit ihrem agilen und direkten Ansprechverhalten viel Fahrspaß“, erklären die Opel-Leute. Wir freuen uns schon auf die erste Ausfahrt!