Die Sache mit dem Namen. Rexton Sports XL – so heißt SsangYongs jüngster Stolz. Sports? Nein, ein Sportwagen ist er mit Sicherheit nicht.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 21. August 2019 (01:24)
SsangYong
Der XL-Pick-up von SsangYong will nicht nur Baustellen- und Handwerkerfahrzeug sein, sondern auch gefallen. Unhübsch ist er nicht.

Zum Namen:

1) Rexton: So heißt ein interessanter SUV der Südkoreaner.

2) Sports: Naja, ein Sportwagen ist der Pick-up nicht gerade. Wer aus dem Heckfenster rausschaut, sieht keinen Spoiler, sondern eine Ladefläche. Mit diesem Auto räubert man nicht um Spitzkehren.

3) XL: Ja, das ist er wahrlich! 5,4 Meter – eine beeindruckende Länge (die Ladefläche ist 1,3 Meter lang, die Doppelkabine bietet mehr als ausreichend Platz). Und unser Testwagen darf drei Tonnen ziehen – das ist auch nicht gerade schlecht.

Fahreindruck? Mit 181 Diesel-PS (ein anderer Motor ist bei diesem Schlachtschiff nicht im Programm) ist der SsangYong perfekt motorisiert, besitzt genügend Reserven für die volle Ausnutzung der 890 Kilogramm Nutzlast. Die Fahrgeräusche werden vorbildlich gedämmt, trotz Leiterrahmens steckt das Fahrwerk die meisten Unebenheiten weg (das liegt auch an der aufwändigen Fünflenker-Hinterachse).

Achtung: Aufgrund der Länge ist der Rexton Sports XL (übrigens um 310 Millimeter länger als der normale Rexton Sports) nicht gerade für Parkhäuser geeignet – diese Parkvariante sollte man unbedingt vermeiden.