Japans neuer Spiderman …. Kaum wieder zu erkennen ist Toyotas neuer Kompakter namens Corolla. Und hat als Hybrid fast schon Superkräfte unter dem Blech.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 09. Juli 2019 (01:21)
Rot und Schwarz, nein: Royalrot-Metallic/Schwarz-Bitone: Alles andere wäre für Toyotas rasant neuen Corolla mit dem alt bekannten Namen fast schon fad.
Toyota

Leise ist er. Schnell ist er. Und (er)kennen tut ihn kaum wer. Schließlich haben die Ingenieure von Akio Toyodas Motor Company einen ihrer Longseller so gründlich „überarbeitet“, dass man schon zweimal hinschauen muss, auf die Flanke, da, wo schon 1966 das erste Mal Corolla draufstand. Und wo jetzt, Auris hin oder her, wieder Corolla draufsteht. Und soviel Frechheit und Rasanz drinnen steckt, dass auch das nächste Superhelden-Team nicht weit ist.

Erst recht nicht, wenn da noch ein ziemlich flotter Benziner (mit satten 152 Pferdchen) gemeinsam mit einem ziemlich zugkräftigen Stromer (mit immerhin 109 Pferdchen) unter dem Blech steckt. Und das Krabbeln, Kraxeln, Schwingen und Springen, nein: natürlich das Fahren, zu einer ziemlich rasanten Angelegenheit macht.

Das stufenlose CVT-Getriebe tut das seine, damit dabei nicht allzu viel Adrenalin auf der Strecke und der Fahrer immer schön gelassen bleibt. Und die (zweitbeste) Ausstattung Style das ihre, damit fast kein Wunsch offenbleibt – vielleicht noch eine Sitzlüftung für verschwitzte Chauffeure im Großstadtsommer …