Brüder(lein) fein

Einmal GR Yaris, einmal Mirai – zwei Toyota-Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können. Gut so!

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 05:02
Toyota
Der GR Yaris ist nicht wirklich ein Yaris, wenn wir ehrlich sind. Lediglich vier Gleichteile gibt es: Scheinwerfer, Rückleuchten, Außenspiegel und Haifischflossen-Antenne. Das GR steht für Gazoo Racing.
Foto: Toyota

Der GR Yaris ist ein Hot Hatch, den keiner braucht, den aber viele fahren wollen. 261 PS sind mega. Damit lässt sich der Japaner mehr als flott bewegen. Nichts für Anfänger, nichts für Warmduscher! Hat laut Toyota übrigens nicht nur den stärksten Dreizylinder, sondern auch den kompaktesten und leichtesten 1,6-Liter-Turbo am Markt.

Der Wagen ist so kompromisslos, dass es die reinste Freude ist. Und er ist so schnell, dass das schlechte Gewissen keine Chance hat nachzukommen. Die Toyota-Rallyeabteilung hat übrigens gewettet, dass der langweiligste Buchhalter aus dem Unternehmen innerhalb der ersten zwei Minuten im GR Yaris ein allererstes Mal lächelt – so kam der Wagen auf die Produktionsbänder …

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Braver Saubermann: Der knapp zwei Tonnen schwere Mirai emittiert ausschließlich Wasserdampf. Und er ist so was von angenehm leise – auch bei flotterer Fahrweise.
Toyota

Ebenfalls ein cooles Auto ist der Mirai, allerdings in einer komplett anderen Hinsicht. Es handelt sich hier um einen FCEV (Fuel Cell Electric Vehicle) – mittels Brennstoffzelle wird Antriebsstrom aus Wasserstoff produziert. Das ist Hightech pur! Ein fahrendes Kraftwerk, das es auf 182 PS bringt. Ein langstreckentaugliches Auto. Eine entspannende Wohlfühlzone.

Wenn da nicht die Sache mit der Versorgung wäre (das Tanken geht ja ganz easy): In Österreich gibt es aktuell nur eine Handvoll Wasserstofftankstellen (OMV) – eine davon ist in Niederösterreich (Wiener Neudorf). Und unser Testwagen zeigte nach einer Vollladung nur 401 Kilometer an – da kann das Mirai-Fahren zur Challenge werden. Schade, weil er ein echt tolles Auto ist!