Der Sommer kann kommen …. SUV und Cabrio – da gibt es nicht gerade viel Auswahl. Wolfsburg will es jetzt mit dem T-Roc Cabrio wissen.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 21. Mai 2020 (05:47)
Das neue T-Roc Cabrio vereint das Beste aus zwei Welten: die Robustheit eines SUVs mit dem fröhlichen Fahrgefühl eines offenen Autos. Tipp: Kopfschutz nicht vergessen – sonst droht eine rote Birne …Der Ordnung halber: 280 Liter Kofferraumvolumen. Und offiziell ist der VW ein 2+2-Sitzer. Naja, auf den Fondsitzen ist für Erwachsene nicht gerade viel Platz.
VW

Cabrio-Fans haben es nicht gerade leicht, denn immer mehr offene Varianten fallen dem Rotstift zum Opfer. Das ist auch bei VW nicht anders: Den Golf wird es nicht mehr als Cabrio geben, der Open-Air-Beetle hat längst das Zeitliche gesegnet.

Immerhin: Mit der offenen Variante des erfolgreichen T-Roc gehen die Wolfsburger in die Offensive – was umso erstaunlicher ist, weil es derzeit kein einziges weiteres SUV-Cabrio auf dem Markt gibt. Doch gibt es genügend Nachfrage für die ungewöhnliche Kombination? Das T-Roc Cabrio wird jedenfalls auf absehbare Zeit das einzige Cabriolet aus dem Hause VW bleiben.

Wir haben das T-Roc Cabrio für ein Wochenende zum Testen gehabt (die Präsentation auf Mallorca konnte wegen der Coronakrise nicht stattfinden). Und das Wochenende war sonnig – ideal für ein Cabrio! Das Stoffverdeck hat einen elektrohydraulischen Antrieb, es öffnet und schließt sich vollautomatisch in neun bzw. elf Sekunden, auch während der Fahrt, bis 30 km/h.

Unter der Motorhaube: Dreizylinder, 115 Benzin-PS – zum gemütlichen Cruisen mehr als ausreichend (die hohe Qualität des Fahrwerks konnten wir dabei nicht ausprobieren, glauben wir aber auch so).