Burgenland radelt zur Schule: Heuer als Wettbewerb

Seit 20. März läuft heuer zum ersten Mal die Aktion „Burgenland radelt zur Schule“. Dabei können burgenländische Schulen klassenweise teilnehmen. SchülerInnen und LehrerInnen können dann ihre Kilometer, die sie auf dem Rad sammeln, auf der Internetplattform www.burgenland.radelt.at oder in der „Österreich radelt“ – App für ihre Klasse eintragen und somit am Gewinnspiel teilnehmen, denn unter allen Klassen, die es schaffen, bis zum 18. Juni 2021 gemeinsam mindestens 1.000 Kilometer zu radeln, wird ein Radausflug mit Picknick verlost.

Erstellt am 21. April 2021 | 11:25
Lesezeit: 4 Min

„Radeln macht Freude, ist gut für unser Klima, fördert die Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert Kondition und Koordination und reduziert das Verkehrschaos vor der Schule. Daher ist es wichtig, dass Schulen bei dieser Aktion mitmachen.", so Verkehrs- und Sportlandesrat Heinrich Dorner. Gerade jetzt, würden sich Kinder und Jugendliche zu wenig bewegen, da auch viele Sportangebote wegfallen bzw. derzeit nicht möglich ist. Daher sei es umso wichtiger sich anderweitig zu bewegen - und da sei Radfahren eine sehr gute Möglichkeit, so Dorner.

Im Rahmen der Eis-Challenge können aktive SchülerInnen „Eis für die Klasse“ gewinnen. Dieser Preis wird unter allen SchülerInnen verlost, die bis zum 31. Mai dieses Jahres 50 km absolviert haben. Österreichweit gewinnt am Ende der Aktion jene Schule mit dem höchsten prozentuellen Anteil aktiv teilnehmender SchülerInnen.

„Es freut mich, dass die Initiative ‚Burgenland radelt‘ nun auf ‚Burgenland radelt zur Schule‘ erweitert wurde und den Schülerinnen und Schülern damit ein zusätzlicher Anreiz geboten wird, tägliche Wege mit dem Rad zurückzulegen. Voraussetzung dafür ist natürlich das Ablegen der Fahrradprüfung.", so Bildungslandesrätin Daniela Winkler. Damit seien die Jungen auf die Teilnahme im Verkehr gut vorbereitet. Auch sie weist darauf hin, dass das Pandemie-Jahr die Möglichkeiten für Sport und Bewegung stark reduziert hat. Umso wichtiger ist es nun, wieder auf Touren zu kommen, so Winkler.

Winkler führt weiter aus: „Radfahren eignet sich hervorragend dazu und man kann die Vorteile des Radfahrens selbst unter Einhaltung der aktuellen Maßnahmen genießen. Aus all diesen Gründen ist es wichtig, dass es diese Initiative gibt und viele Schulen bei dieser Aktion mitmachen.“

Derzeit sind bereits 21 Schulen im Burgenland mit dabei. Eine davon ist die Sportmittelschule Neusiedl am See unter der Leitung von Direktor Nikolaus Dinhof. „Wir freuen uns über diese Initiative, die aus mehreren Gründen für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Schule wertvoll ist. Radfahren erlebt aus gutem Grund einen echten Boom - es ist gesund, macht Spaß und die Leute überwinden Distanzen aus eigener Kraft. Außerdem fördert körperliche Betätigung auch die geistige Leistung. Dazu vermindert Radfahren das Verkehrsaufkommen im Bereich der Schule“, so Direktor Nikolaus Dinhof.  

„Radfahren ist besonders für die Region um den Neusiedler See ein wichtiger Faktor und unsere Umgebung bietet dafür die beste Gelegenheit. Aber das Fahrrad soll nicht nur ein Bewegungs- und Sportgerät für den Urlaub sein, es muss uns viel mehr gelingen, das Rad als Verkehrsmittel für den Alltag zu positionieren. Mit der Initiative "Burgenland radelt" in den Schulen anzusetzen ist ein wichtiger und richtiger Schritt in diese Richtung und zugleich ein wesentlicher Aspekt für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz“, betont Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm.


Erfolgreicher Start von Burgenland radelt
„Burgenland radelt zur Schule“ ist Teil von „Burgenland radelt“. Bereits zum dritten Mal läuft die Aktion und der bisherige Zulauf ist enorm. Bereits 1.160 TeilnehmerInnen sind bei „Burgenland radelt“ aktiv (Stand vom 20.04.2021). Das ist eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr, wo am Ende 786 Personen teilgenommen haben. Österreichweit liegt das Burgenland damit aktuell bereits auf dem zweiten Platz hinter Vorarlberg (Aktive im Verhältnis zur EinwohnerInnenzahl). Das zeigt, dass immer mehr Leute aufs Radeln abfahren und das Fahrrad im Burgenland als Verkehrsmittel Jahr für Jahr an Beliebtheit gewinnt.

„Burgenland radelt“ läuft bis 30. September 2021. TeilnehmerInnen können sich jederzeit unter www.burgenland.radelt.at registrieren und ihre geradelten Kilometer eintragen. Kilometer können auf der Website oder in der „Österreich radelt“ App eingetragen werden. Jeder Kilometer zählt: wer bis 30.09. mindestens 100 km zurückgelegt hat, kann einen von mehr als 50 Preisen gewinnen. Als Hauptpreis wird heuer ein KTM Exzellent Fahrrad von Radwelt Michi Knopf verlost. Darüber hinaus gibt es Gutscheine von Sportartikelhändlern, Thermengutscheine, Sachpreise und vieles mehr. Nähere Infos unter https://burgenland.radelt.at/gewinnen

Gemeinden, Betriebe oder Vereine können Veranstalter bei „Burgenland radelt“ werden. Registrierte TeilnehmerInnen können dann für ihre Gemeinde, ihren Betrieb oder ihren Verein radeln. Gemeinden, Betriebe oder Vereine, die mitmachen wollen, können sich online unter https://burgenland.radelt.at/veranstalter registrieren bzw. sich bei Fragen zur Anmeldung an die Mobilitätszentrale Burgenland wenden. Im Herbst werden die besten Gemeinden, Betriebe und Vereine ausgezeichnet.

Mitmachen lohnt sich. Bei „Burgenland radelt“ gibt es immer etwas zu gewinnen: im Radel-Lotto gibt es österreichweit von Mai bis September insgesamt 16 Fahrräder (auch E-Bikes) zu gewinnen. Das Gewinnspiel #zielsprint im September lockt mit zahlreichem Fahrradzubehör. Im Mai gibt es speziell für Betriebe die Aktion „Burgenland radelt zur Arbeit“ und in den Sommermonaten Juli und August eine Orte-Sammel-Aktion, ebenfalls mit Gewinnchancen.