Polizei klärte sechs Einbrüche in Landtechnik-Firmen. Die burgenländische Polizei hat sechs Einbrüche in Landtechnik-Firmen mit einem Schaden von über 131.000 Euro geklärt. Eine sechsköpfige Gruppe soll seit Anfang April 2019 im Burgenland, in Niederösterreich und in der Steiermark hochpreisige Motorsägen, Motorsensen und Motorräder gestohlen haben. Zwei Männer sind in Haft. Nach vier Mittätern wird laut Polizei international gefahndet.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 10. Juli 2020 (09:36)
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Die Gruppe ging "straff organisiert" vor, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Freitag. Meist hätten die Einbrüche nicht länger als drei bis vier Minuten gedauert. Die Männer schlugen Auslagenscheiben ein und gelangten so in die Gebäude. Die gestohlenen Motorsägen, Motorsensen und Motorräder brachten sie nach Ungarn, weshalb bei den Ermittlungen auch mit der dortigen Polizei zusammengearbeitet wurde.

Im Burgenland verübte die Gruppe Einbrüche in Oberwart, Unterwart und Kirchfidisch, in Niederösterreich in Waidhofen an der Ybbs und Ternitz und in der Steiermark in Knittelfeld. Die Taten dürften laut Polizei jeweils in unterschiedlichen personellen Zusammensetzungen ausgeführt worden sein.

Haupttäter dürfte ein 36-jähriger ungarischer Staatsbürger sein, der am Landesgericht Eisenstadt bereits zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden sei. Sein 33-jähriger Freund, der ebenfalls bereits festgenommen wurde, habe eine unbedingte Haftstrafe von drei Jahren erhalten. Die vier weiteren Mittäter, die laut Polizei zwischenzeitlich ausgeforscht wurden, werden international gesucht.