Dritte Auflage für das Bonusticket

Das Bonusticket für Burgenland-Urlauber kommt wieder. Die ersten beiden Auflagen waren erfolgreich, daher kündigte Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel anlässlich seines ersten Jahrestages in dieser Funktion die Weiterführung an.

APA / BVZ.at Erstellt am 16. September 2021 | 12:38
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Foto: Kamil Macniak/Shutterstock.com

Gäste, die zwischen 1. Oktober 2021 und 30. April 2022 mindestens drei Nächte im Burgenland verbringen, können sich 75 Euro zurückholen.

"Mehr als 40.000 eingelöste Bonustickets sprechen eine klare Sprache. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil für burgenländische Unternehmen im Rennen um Gäste", stellte Tunkel am Donnerstag fest. Das Ticket gilt bei einem Aufenthalt von mindestens drei Nächten in einem Betrieb mit Burgenland Card. Die Beantragung der Rückzahlung funktioniere sehr einfach und könne von den Gästen im Zusammenhang mit eben dieser Karte erledigt werden.

Tunkel startete seinen neuen Job mitten in der Coronakrise am 1. September 2020. Auf die Krise reagierte der Burgenland Tourismus mit dem Ticket und der Corona-Kasko. Und diese Maßnahmen hätten dazu beigetragen, dass vor allem Gäste aus Österreich das Burgenland für sich entdeckten. Im Sommer 2020 verzeichnete das Burgenland im Vergleich zum burgenländischen Tourismus-Rekordjahr 2019 Nächtigungszuwächse (Juli +4,1 Prozent, August +6,8 Prozent). Die aktuellen Zahlen vom Juli 2021 weisen im Vergleich eine Steigerung von +9,9 Prozent zum Vorkrisenjahr 2019 aus. Im Vergleich zu 2020 habe das Burgenland als einziges Bundesland im Zeitraum von Jänner bis Juli 2021 einen Zuwachs verzeichnen können (+2,8 Prozent).

Der Tourismus-Geschäftsführer verwies weiters auf das neue Tourismusgesetz mit dem digitalen Meldewesen und einer Verschlankung der Strukturen auf drei regionale Tourismusverbände: "Die Abschlüsse, formellen, steuerlichen und juristischen Übergaben der 15 Tourismusverbände waren und sind sehr aufwendig", stellte er fest. Zufrieden zeigte sich Tunkel mit der Etablierung der drei neuen Regional-Geschäftsführer: "Sie werden die Vermarktung vorantreiben und die Kommunikation zwischen Betrieben und Burgenland Tourismus optimieren", es brauche kurze Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen, so Tunkel.

Die ÖVP Burgenland hingegen kritisierte den neuen Geschäftsführer. Dieser sei lediglich ein "Erfüllungsgehilfe der SPÖ-Alleinregierung", stellte Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas in einer Aussendung fest. Das neue Tourismusgesetz sei Ende letzten Jahres beschlossen und bereits wieder abgeändert worden, auch seien bewährte Strukturen zerschlagen worden, so Fazekas.