Wieder starke Unwetter: Schaden in Millionenhöhe

Aktualisiert am 26. Mai 2022 | 10:04
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Nach heftigen Niederschlägen am Dienstagabend ist es am Mittwoch neuerlich zu starken Unwettern im Burgenland und in der Steiermark gekommen.
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Nach Angaben der Hagelversicherung wurden im Burgenland 1.000 Hektar und in der Steiermark 2.100 Hektar Agrarfläche teilweise massiv geschädigt. Der Gesamtschaden beträgt demnach allein durch die Unwetter am Mittwoch rund 1,8 Millionen Euro. Mehrere überflutete Keller wurden ausgepumpt und umgestürzte Bäume von Straßen sowie Wegen entfernt. Verletzt wurde niemand, hieß es am Donnerstag seitens der Landessicherheitszentrale (LSZ) auf Anfrage.

Insgesamt entstand in den letzten 36 Stunden in weiten Teilen Österreichs ein Schaden in der Landwirtschaft in der Höhe von über drei Millionen Euro. Für die Steiermark gab die Hagelversicherung den Schaden in der Landwirtschaft in den letzten beiden Tagen mit 1,9 Millionen Euro an, für das Burgenland mit 1,25 Millionen Euro.

Ein Unwetter-Hotspot im Burgenland war der Bezirk Güssing. Besonders betroffen war Rohr.  Hier standen die Kameraden der FF Rohr an zwei Tagen hintereinander im Einsatz, um überflutete Straßen zu sperren, Keller auszupumpen und die Straßen vom Schlamm zu befreien. Aber auch in Kukmirn, Sulz, Rehgraben, Neuberg, Stegersbach, Olbendorf und Bocksdorf waren die Einsatzkräfte gefordert.

In Sulz mussten ebenfalls Straßen von Schlamm befreit und gesäubert werden. Gemeinsam mit Mannschaften der Straßenmeisterei wurde auch die Verbindungsstraße zwischen Rehgraben und Kukmirn gereinigt. Die Kameraden der FF Rauchwart rückten aus, um die Verbindungsstraße zwischen Rauchwart und Olbendorf freizuschaufeln. Zudem mussten die Kameraden in den Rauchwarter Bergen Hand anlegen, um die Folgen der Regenschauer zu beseitigen.