Fürst doch nicht von Korruptionsbekämpfern befragt. Der burgenländische SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst wird im Zusammenhang mit Unterlagen im Commerzialbank-Untersuchungsausschuss nun doch nicht vom Bundesamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung befragt, bestätigte Fürst am Sonntag einen "Krone"-Bericht.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 24. Januar 2021 (09:21)
Landesgeschäftsführer Roland Fürst
Millendorfer

Die Einladung zu einer Zeugeneinvernahme hatte bei der SPÖ Burgenland für Empörung gesorgt. Das Bundesamt nahm Ermittlungen auf, nachdem der SPÖ-Abgeordnete Kilian Brandstätter im U-Ausschuss ein zugespieltes Dokument aus der Landespolizeidirektion verwendet hatten - worüber sich die ÖVP verärgert zeigte.

Die Verwendung zugespielter Unterlagen ist im U-Ausschuss jedoch erlaubt. Brandstätter (SPÖ) war letzten Freitag bei seinem Termin in Wien. Fürsts Termin wurde abgesagt, ohne Angabe von Gründen.