Angebot für Gemeinden zum Forderungsverkauf in Arbeit

Das Land Burgenland erarbeitet derzeit die konkreten Angebote an die Gemeinden, die von der Pleite der Commerzialbank Mattersburg betroffen sind und ihre Forderungen gegen die staatlichen Bankenaufsichtsorgane an das Land verkaufen wollen. Die Ausarbeitung der formalen Kriterien läuft.

Erstellt am 28. September 2021 | 06:00
Bilanzskandal rund um die Commerzialbank Mattersburg
Commerzialbank Mattersburg
Foto: APA

Demnächst sollen die Vorschläge den Gemeinden vorgelegt werden, hieß es dazu auf Anfrage aus dem Büro von Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (SPÖ).

Nachdem die Kommunen den konkreten Vorschlag das Landes erhalten haben, können sie im Gemeinderat darüber abstimmen, ob sie das Angebot annehmen wollen oder nicht. Den gesetzlichen Rahmen hat der Landtag bereits Anfang Mai geschaffen.

Das Angebot zum Forderungsverkauf richtet sich an zehn Gemeinden, überwiegend aus dem Bezirk Mattersburg, die bei der Bankpleite geschädigt wurden. Loipersbach, Forchtenstein, Schattendorf, Sigleß, Bad Sauerbrunn, Hirm, Baumgarten, Krensdorf, Großhöflein und Draßburg haben insgesamt 5,12 Mio. Euro verloren. Die Quote für den Forderungsverkauf soll bei 60 bis 70 Prozent liegen.