Erhebungen zu indischer Mutation nach Verdachtsfällen

Im Burgenland sind die Erhebungen nach dem Auftreten dreier Verdachtsfälle der indischen Variante des Coronavirus am Montag weitergegangen.

Erstellt am 03. Mai 2021 | 11:47
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Die drei Betroffenen seien aus einer Familie. Die Infektionsquelle sei weiterhin unklar, hieß es vonseiten des Koordinationsstabs Coronavirus auf APA-Anfrage. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) betonte, dass die Mutation für die Öffnungsschritte aus heutiger Sicht eher kein Problem darstelle.

Das Contact Tracing im Umfeld der drei Verdachtsfälle in Nickelsdorf sei noch nicht abgeschlossen. Man könne auch noch nicht sagen, ob die Betroffenen Kontakt nach Indien gehabt hätten, hieß es vom Koordinationsstab. Die Proben würden nun von der AGES sequenziert. Mit einem Ergebnis rechne man bis Ende der Woche.

Doskozil sagte am Rande einer Pressekonferenz, dass man begonnen habe, engmaschig zu testen. In Hinblick auf die geplanten Öffnungsschritte am 19. Mai ändere sich nichts. Er sei aber trotzdem dafür, "behutsame Öffnungsschritte" zu setzen und zwischen den einzelnen Bereichen wie Schulen und Tourismus zu differenzieren. Er wolle öffnen, wichtig sei aber, wie man mit den Öffnungen umgehe - auch weil man die Dynamik in der Bevölkerung berücksichtigen müsse. "Jedes Bundesland wird sich schwertun, einen Schritt zurückzumachen", betonte Doskozil.

Wir berichteten am Samstag über den ersten Verdacht der AGES .