ÖGB Burgenland fordert mehr Kontrollen in Betrieben. Der ÖGB Burgenland hat am Mittwoch mehr Kontrollen in Betrieben und auf Baustellen in Zeiten der Coronakrise gefordert. Nicht alle burgenländischen Arbeitgeber würden sich derzeit an die Fürsorgepflicht halten. Es gebe immer mehr Beschwerden von Mitarbeitern, betonte der ÖGB in einer Aussendung.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 01. April 2020 (13:29)
Erich Mauersics
Gewerkschaftsbund – Landesorganisation Burgenland

"In den letzten Tagen gab es bei uns vermehrt Beschwerden von Beschäftigten, deren Chefs die Fürsorgepflicht jetzt in der Coronakrise nicht besonders ernst nehmen", sagte ÖGB-Landesvorsitzender Erich Mauersics. Die Beschwerden würden von fehlenden Waschmöglichkeiten über fehlende Trennungen bei Arbeitsbereichen bis hin zu mangelndem Desinfektionsmittel reichen. In manchen Produktionsbetrieben würde die Arbeit weiterlaufen, als gäbe es keine Coronavirus-Pandemie, betonte der ÖGB. Die Ansteckungsgefahr sei dadurch hoch.

Es müsse auch in Betrieben und auf Baustellen auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen geschaut werden. "Menschen, die nach wie vor täglich zur Arbeit gehen und unser System am Laufen halten, verdienen den bestmöglichen Schutz", betonte ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller.