Strategie im Burgenland: Abwarten … und weiter impfen

Kinder-Impfungen als neuer Schwerpunkt: Hier ist aber Logistik gefragt.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 04:58
Lesezeit: 1 Min
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Impfen und Testen in sechs Zentren. Koordinatorin Tanja Ritt (siehe auch unten) vor Ort.
Foto: BVZ

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Landeschef Doskozil: Volle Kraft auf die Impf-Strategie.
Foto: Foto BVZ / Privat

Normalerweise würde man mit ersten Lockdown-Effekten bald Diskussionen zu Öffnungs-Szenarien erwarten – und das Burgenland wäre mit Platz eins der Impfquote vorne dabei. Angesichts des Wartens auf Details zur neuen Corona-Variante bleibt es dazu aber ruhig.

Stattdessen setzen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Co. weiter auf die Impf- Strategie. Mit einem ersten starken Tag ist nun die Impfung für Kinder angelaufen. Für sie wird an Dienstagen viel Zeit in den sechs Landes-Zentren reserviert – denn Aufklärung und Geduld sind gefragt.

Verstärkt wird dies in jedem Fall in den Zentren ablaufen, denn für niedergelassene Ärzte wird es mit der Logistik schwierig, erklärt deren Sprecher Michael Schriefl: Eine Ampulle ergibt nämlich sechs bis sieben Impfungen für Erwachsene (0,3 Milliliter), aber 21 für Kinder (0,1 Milliliter). Und die müssen innerhalb von sechs Stunden verbraucht werden. Bis Pfizer-Dosen in „Kindergröße“ erhältlich sind, wird es noch ein wenig dauern.