Coronavirus: Vier neue Fälle im Burgenland. Ein Mann und seine Schwester aus dem Bezirk Neusiedl am See sowie ein Ehepaar aus dem Bezirk Mattersburg wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 18. März 2020 (12:37)
Symbolbild
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Wie seitens des Landes bekannt gegeben wurde, erhöht sich die Zahl der Erkrankten im Burgenland um weitere vier Personen auf 16: Positiv auf das Coronavirus getestet wurden jetzt auch ein Mann und seine Schwester aus Gattendorf sowie ein Ehepaar aus Forchtenstein. Alle Neuinfizierten befinden sich auf behördliche Anordnung in häuslicher Quarantäne, informiert der „Koordinationsstab Coronavirus“.

Gesundheitszustand aller Neuerkrankten stabil

Der 63-jährige Mann aus Gattendorf zeigte nach der Rückkehr von einem Skiurlaub in Tirol erste Symptome und wurde beprobt. Da er unmittelbar nach seiner Rückkehr seine 67-jährige Schwester besucht hatte, wurde auch sie angesteckt. Beide befinden sich seit Auftreten der ersten Symptome in häuslicher Quarantäne. Auch das Ehepaar aus Forchtenstein wurde positiv getestet und befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Der Gesundheitszustand aller Neuerkrankten sei stabil, wird vermeldet. Sollte sich der Zustand eines Erkrankten verschlechtern und ein Spitalsaufenthalt notwendig sein, ist im Krankenhaus Oberpullendorf alles vorbereitet, um Patienten isoliert behandeln zu können. Die im Krankenhaus Oberpullendorf isolierte 73-jährige Erkrankte wird nach wie vor medizinisch behandelt. Der Gesundheitszustand der anderen elf Erkrankten gilt als weitgehend stabil.

185 Personen in Quarantäne

Auf behördliche Anordnung befinden sich im Burgenland derzeit 185 Personen in Quarantäne – neben den positiv getesteten Fällen sind dies auch Personen, die zwar in Kontakt mit Erkrankten waren, aber keine Symptome zeigen.

Hier ist die Quarantäne eine reine Vorsichtsmaßnahme, um 14 Tage lang den Gesundheitszustand der Personen zu beobachten. Aber auch Verdachtsfälle sind in häuslicher Quarantäne. Der Appell des Landes bleibt: „Ruhe bewahren, soziale Kontakte reduzieren und keine Hamsterkäufe tätigen.“